Inzwischen leben 280 Mädchen und Jungen in unseren Einrichtungen. Sie sind zwischen 0 und 18 Jahren alt, Waisen, Halbwaisen, verlassene und misshandelte Kinder – alle leben hier gemeinsam. Sie sind genügsam und fröhlich, erhalten täglich drei Mahlzeiten und werden medizinisch versorgt. Alle gehen zur Schule, was sehr wichtig ist in einem Land mit einer Analphabetenquote von 83%. Kluge Kinder – und davon haben wir viele – machen ihr Abitur, einige gehen auf technische Schulen oder lernen in unseren bzw. anderen Werkstätten. Alle wissen: Eines Tages müssen sie allein zurecht kommen.
Nachdem sie die Einrichtungen im Alter von 18 Jahren verlassen haben, leben sie “draußen” noch ein bis zwei Jahre zusammen und werden von uns unterstützt und betreut. Doch dann müssen sie auf eigenen Füßen stehen. Jedes AMPO-Kind hat in unserer Gemeinschaft den Mut dazu geschöpft.
Die Kinder und Jugendlichen, um die wir uns bei A.M.P.O. kümmern, brauchen Hilfe, aber sie verdienen auch allen Respekt. Denn sie haben ein hartes Leben führen müssen, bevor sie bei uns ein Zuhause gefunden haben.
Alle A.M.P.O.-Kinder gehen zur Schule: zur Wahl stehen Abendschule, öffentliche und private Schulen, je nach Begabung des Kindes. Für diejenigen aber, die spät zu uns kommen und nicht das Glück hatten eingeschult zu werden, gibt es unsere internen Alphabetisierungsklassen, stark am jeweiligen Lehrberuf orientiert: Wie messe ich einen Tisch aus und wie eine Damenbluse? Wie schreibe ich einen Kostenvoranschlag für einen Schrank?
Ein Tag im Waisenhaus:
Beschreibung des Tagesablaufs bei A.M.P.O.
Die Kinder und ihre Bilder:
Die Kinder malen das Leben in Afrika
Das Fotoprojekt ‘Ich sehe was, was Du nicht siehst’


