Christian Schilke

w-chris.jpgChristian Schilke, 19:

Am wichtigsten fand ich den Gruppenzusammenhalt. Wenn man so Schulen sieht, da gibt es immer irgendwie Rivalitäten in den Klassen. Bei solchen Projekten ist es egal, wie man eigentlich ist, da hält einfach jeder zusammen.

Dass Fotografieren mir solchen Spaß macht, hat mich sehr verwundert. Dinge, Gefühle, Emotionen, kann man einfach auf Bildern festhalten, die auch für die Ewigkeit sind Die Bilder am Computer weiterzubearbeiten und die imaginäre Vorstellung, die man im Kopf hat, Wirklichkeit werden zu lassen, war sehr witzig.

Wo ich die Bilder aus Ouagadougou gesehen habe, habe ich gemerkt, dass sie genau so viel Spaß hatten an der Fotografie wie wir. Am liebsten wäre es mir, mal persönlich nach Afrika zu fliegen und es real zu sehen.

Es ist mir sehr wichtig, dass sich die Ausstellung auch reiche oder diese sozial abgesicherten Menschen ansehen. Dass die mal sehen, wie Menschen in Afrika oder hier leben. Es gibt leider die Grenze zwischen reich und arm und die gibt es hier in Deutschland auch. Aber die gibt es überall. Und bei dem Projekt haben sich einfach Menschen, Jugendliche, Erwachsene zusammengefunden, um sich gegenseitig kennen zu lernen. So etwas sollte öfter gemacht werden. Darum will ich auf jeden Fall noch einmal „danke“ sagen für das Projekt.