Den Jugendlichen aus Ouagadougou hat es richtig Spaß gemacht, mit den Kameras zu arbeiten. Das konnte ich aus den Bildern erkennen, alleine wenn man sich das Funkeln in den Augen der Kinder angesehen hat. Sie haben viel die Umgebung und die Tiere fotografiert. Ich finde es ganz spannend, was sie uns gezeigt haben.
Dass ich den Menschen in Afrika zeige, dass wir hier nicht anders sind, hat mich ziemlich verändert. Es ist doch ganz toll, wenn man sich die Umgebung mal ansieht. Ich hab sonst selten Fotos von der Umgebung gemacht. Dass ihnen unsere Fotos auch gefallen, ist mir ziemlich wichtig. Ich würde ihnen gerne mailen, um zu wissen, wie es da unten so ist.
Ich persönlich meine, dass Bilder mehr sagen als Worte. Auf Bildern kann man alles sehen, bei Texten weiß man nicht ob’s stimmt. Wenn man so ein Bild vor sich hat und dazu den Text, dann kann man sehr so vergleichen und in dem Bild kann man mehr erkennen als in dem Text steht.
Ich würde dieses Projekt gerne erstmal fünf Wochen weitermachen. Es wäre auch nicht schlecht, wenn der Bürgermeister sich die Ausstellung ansieht und ein paar Anwälte, Richter, Beamte und auch ganz normale Erwachsene. Das ist schon was ganz tolles, wenn sich ältere Menschen dafür interessieren, was Kinder gemacht haben.


