Grußworte zum Projekt in Schleswig-Holstein

doku11.jpgLiebe Leserinnen und Leser,

dieser Katalog wird Ihnen eine andere Welt aufzeigen. Ein Leben in Bildern, die (Lebens-) Geschichten erzählen. Im Mittelpunkt der Projektreihe „Ich sehe was, was Du nicht siehst.“ steht der visuelle Dialog zwischen Menschen aus verschiedenen Teilen der Einen Welt. Und die Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteurinnen und Akteure hat dies möglich gemacht:

Ich danke ganz herzlich Cathy, Chris, Dennis, Eike, Helena , Jacqueline, Marlene, Sandra und Viola für ihr Engagement und ihre Offenheit, Bingo! – Der Umweltlotterie, Dr. Frauke Hitzing vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Jérôme Carlier und dem Centre Culturel Français de Kiel, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V., dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, A.M.P.O./Sahel. e.V., der Druckerei Einblatt, Heike Stüben von den Kieler Nachrichten, Martin  Weber und dem Projektträger „Forum – Kieler Zentrum für AusländerInnen und Dritte Welt e.V.“für die Übernahme der formellen Trägerschaft bis zur Vereinsgründung.dem gesamten Projektteam und allen weiteren (und es sind viele!), die den vorliegenden Katalog unterstützt und ermöglicht haben.

Ein großes Dankeschön gilt auch Dr. Fabian Lamp, Jorge Medina Victoria, Timo Werner, Carolina Ramirez Guevara und dem Projektträger Medienbildung Eine Welt e.V.sowie dem Jugendaufbauwerk (JAW) Schleswig-Stadt – allen voran Anke Simon für ihr großartiges Engagement, der Einrichtungsleitung Marlies Geers und der gesamten Belegschaft, welche das Projekt in jeglicher Hinsicht unterstützte, indem sie die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen im JAW geschaffen haben. Ich danke für die Wertschätzung, die dem Projekt „Mam nee bump fo sen pa ne – Ich sehe was, was Du nicht siehst.“ damit entgegengebracht wurde.

„Managré Nooma“ – das Gute geht nie verloren.

Ihre
Natascha-Maria Meyenberg, Projektverantwortliche

Grußwort von Dr. Christian von Boetticher ,
Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

doku09.jpgDie Botschaft Burkina Fasos in Berlin erneuert ihre Glückwünsche für Ihre lobenswerte Initiative. Sie trägt – dank der digitalen Fotografien von benachteiligten Jugendlichen aus Burkina Faso und Deutschland – zu einer größeren menschlichen Solidarität zwischen Europa und Afrika bei.

Die Blicke der Betrachterinnen und Betrachter aus Deutschlands und Burkina Faso begegnen sich in diesen Bildern, die weit entfernt von Klischees die täglichen Erlebnisse einer Gruppe von Kindern aus dem Norden und aus dem Süden schildern. Die auf diese Weise gesammelten Einblicke in Blicke bauen zweifellos eine Brücke für ein besseres gegenseitiges Kennenlernen, welches das Versprechen von Solidarität, wenn nicht ehrlicher Freundschaft beinhaltet.

Möge diese Wanderausstellung zur Bekanntmachung Ihrer großherzigen Bemühungen beitragen und die damit verfolgten Ziele näher rücken lassen.

Xavier Niodogo,
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter von Burkina Faso in Deutschland

doku08.jpgDeutsch- und französischsprachige Jugendliche einander näher zu bringen, ist eines der Ziele des Centre Culturel Français de Kiel. Mit dem Projekt „Ich sehe was, was Du nicht siehst.“ finden Jugendliche aus Ouagadougou in Burkina Faso und Schleswig in Deutschland Zugang zu sich selbst und zu den anderen aus einem vorher fremden Teil der Welt. Zunächst lernen sie sich dabei selbst besser kennen, indem sie ihre jeweilige Lebenswelt in Bildern festhalten – und dabei nicht nur das Fotografieren erlernen, sondern auch eine gewisse Distanz zum eigenen Alltag gewinnen. Über die fotografischen Eindrücke und Botschaften kommen sie ins Gespräch miteinander.

Nach außen wird das Projekt auch Wirkung zeigen, denn die Wanderausstellung in Deutschland, Burkina Faso und Frankreich sorgt ganz sicher für Gesprächsstoff und neue Erkenntnisse. Besonders erfreulich ist es, dass mit dem Projekt benachteiligten Jugendlichen Gehör verschafft wird, die sonst keine Stimme in unserer Gesellschaft haben. So können auch sie erfahren, dass sie an der Informationsgesellschaft aktiv teilhaben können.

Bilder überwinden sprachliche und kulturelle Barrieren, Vorurteile und Berührungsängste. Das zeigen die in diesem Katalog veröffentlichten Texte der Jugendlichen aus Schleswig, die sich nun wünschen, den interkulturellen Austausch auf e-Mail und Internet zu erweitern. Ich freue mich darüber, dass Jugendliche, die nicht unbedingt auf die Idee kommen würden, Französisch zu lernen, jetzt einen Zugang zur frankophonen Welt, Kultur und Sprache finden. Und ich würde es ganz besonders begrüßen, wenn dieser Wunsch im Rahmen einer Dreiländerpartnerschaft von Deutschland, Frankreich und Burkina Faso Wirklichkeit werden würde.

Der Ausstellung „Ich sehe was, was Du nicht siehst.“ wünsche ich viel Erfolg

Jérôme Calier,
Kulturbeauftragter Centre Culturel Français, Kiel

doku07.jpgAm Funkeln in den Augen der afrikanischen Kinder erkennt man ihre Freude am fotografieren…” sagt Dennis, und er hat natürlich völlig recht: was für eine Chance sich auszudrücken, etwas ohne Worte zu sagen, egal in welcher Sprache genau auf den Punkt zu kommen! Und egal wie schüchtern sonst, diese Botschaft kommt an. Ja, dieses Wunder verdanken wir Natascha-Maria Meyenberg und Susanne Ludwig, durch sie erst kam dieser schöne Austausch zwischen den Kontinenten in gang. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg, guten Austausch von Gedanken und Ideen, und dass der eine sich im anderen
wiedererkennt.

Katrin Rohde,
A.M.P.O., Ouagadougou, Burkina Faso