Mir war am wichtigsten, Makroaufnahmen auszuprobieren und Blumen mit Regentropfen zu fotografieren. Ich fand besonders gut, dass ich noch in dieser Jahreszeit so viele Blumen gefunden habe. Im Sommer werde ich weiter fotografieren. Ich hätte nicht gedacht, dass meine Bilder so gut werden. Beim Bilderbearbeiten konnte man viel Phantasie hineinstecken. Das hat mir Spaß gemacht. Es hat mir auch gut gefallen, die anderen Jugendlichen mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Im Normalen streiten wir uns oft, aber bei dem Fotoprojekt haben wir uns viel gegenseitig geholfen.
Jetzt weiß ich auch, dass die Kinder in Afrika voll gut fotografieren können. Ich habe einen Katalog von ihnen zu Hause, da guck ich mal rein. Man sieht in den Nachrichten immer, dass sie total unglücklich sind und bei den Fotos hat man ja gesehen, dass es sie glücklich gemacht hat, zu fotografieren. Und dann habe ich gesehen, wie sie Vögel fotografiert haben und verschiedene Sachen, die ich noch nie gesehen habe.
Ich würde ihnen gerne einen Brief schreiben, aber ich kann nicht Französisch. Aber ich würde schon gerne auf Deutsch schreiben, so dass man das dann übersetzen kann. Eine gemeinsame Ausstellung finde ich cool, weil das was Großes ist. Also wenn ich so spinnen könnte, dann würden auf der ganzen Welt meine Blumen gesehen werden.


