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Flüchtlingscamp in Ouagadougou

Katrin Rohde besuchte am vergangenen Montag ein Flüchtlingscamp der Tuareg in Ouagadougou. Sie spendete Reis und Mais. Dazu gab sie Kleidung und zwei Fußbälle.

Insgesamt 1270 Flüchtlinge sind in dem Camp angekommen, teils sehr müde und krank, weil sie weite Strecken zu Fuß gehen mußten. Schwangere und stillende Mütter sind dabei, darum brauchen sie auch viel Trockenmilch, und die ist teuer!

Ab morgen fährt nun zweimal in der Woche eine Delegation aus Krankenpflegern dort hin, ausgerüstet mit Medikamenten gegen Malaria, Bronchitis, Hautkrankheiten (mangels Wasser gibt es viele Exzeme) und viel Vitaminen.
Wer Geld hat mag spenden, die Kinder dort brauchen Obst und Milch!


Kampf den schwarzen Plastiktüten

Katrin setzt sich als Ashokafellow stark für die Umwelt ein:

Im letzten Oktober hielt sie ein Podiumsdiskussion im Goethe-Institut zum Thema: Jugend- Umwelt- Hoffnung.

Daraus gründete sich die freiwillige Gruppe “Zerosachet!” – übersetzt “Nullplastiktüte! – und sammelte 10.000 Unterschriften in ganz Burkina Faso, um eine Petition bei der Regierung einzureichen, damit diese endlich die schwarze Pest verbiete.

Menschen sterben an Krebs, Kinder an Asthma, Tiere an den gefressenen Tüten. Die Menge an Plastiktüten, die in afrikanischen Ländern alles verpestet ist unfaßbar, ganze weite Landschaften liegen unter verdreckten Plastiktüten versteckt, niemand klärt die Bevölkerung über die Folgen der Umweltverschmutzung auf.

Heute nun gab es einen Tag der Aufklärung an der Universität in Ouagadougou, und , voilá, weitere hundert sehr interessierte Menschen kämpfen nun mit uns für ein saubere Umwelt.
Diese Aufkärungskampagne, samt 20 neuer Mülleimer für das Universitätsgelände, konnte aus dem Ashoka-Preisgeld von Katrin Rohde finanziert werden.


Die Mauer von Emma Yiri …

… ist schon etwas ganz besonderes. Schon von weitem leuchtet die Mauer in bunten Farben. Kommt man ihr dann näher sieht man ein richtiges Kunstwerk. Da gibt es Engel, Blumen, Luftballons, Kronen, Schmetterlinge und sogar die Wellen vom Plöner See. So wie die Farm „Emma Yiri“, so ist auch ihre Mauer einzigartig.

Das Innere der Farm hingegen ist harmonisch in Sand- und Erdfarben gestaltet worden – alles in ihr, vom Boden des Gemüsegartens , über das Schulgebäude bis hin zu den Schlafhütten, fügt sich zu einem wunderschönen Hof zusammen, in dem man sich sofort wohlfühlen muss.

Ich möchte Sie nun einladen, einmal um die Farm herum zu spazieren und vielleicht finden Sie dann auch Ihren eigenen Mauerabschitt.
Weitere Bilder vom Inneren der Farm werden wir in Kürze auf dieser Seite hinzufügen.
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Sabine Duwe
Sahel e.V.


Eröffnung von Emma Yiri

Liebe Förderer und Freunde vom Mehrgenerationenhof „Emma Yiri“,

2012-01-14-eroeffnung es ist noch kein Jahr vergangen, als wir begonnen haben, die Farm „Emma Yiri“ zu bauen. Dank der Hilfe und Unterstützung aus der ganzen Welt ist der Mehrgenerationenhof am 14.01.2012 feierlich eröffnet worden.  250 Gäste, darunter auch der deutsche Botschafter in Burkina Faso Herr Germann,  feierten mit uns und verfolgten die beeindruckende Zeremonie, die mit fröhlichen Tänzen und gutem Essen ausklang.

2012-01-14-eroeffnung-7 Die Mädchen und Frauen von Emma Yiri leben sich gut in den Farmalltag ein. Der Gemüsegarten ist angelegt und dabei werden mehrere Bewässerungs- und Anbausysteme angewendet. Die Hühner sind in ihren Stall eingezogen und unseren Eseln Uschi und Molli geht es prächtig.  In den nächsten Wochen wird eine Töpferin aus Italien mit den Mädchen einen Töpferworkshop durchführen – auf die Ergebnisse können wir uns schon freuen. Danach  beginnt die Alphabetisierung und schulische Ausbildung der Mädchen.

Und so geht es Schritt für Schritt weiter und  hierüber wacht der Leiter Ceverin Ouedraogo, der mit viel Herz,  Einfühlungsvermögen und Organisationstalent die Farm führt – wünschen wir ihm allzeit gutes Gelingen, Freude und Erfüllung bei der täglichen Arbeit.

Ich wünschte, Sie alle könnten einmal die Farm mit eigenen Augen sehen und  die schöne einzigartige Stimmung dort  spüren – ich war und bin begeistert! Einige Impressionen von der Eröffnung der Farm Emma Yiri finden Sie demnächst in unserer Galerie, schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit wieder bei uns vorbei.

2012-01-14-eroeffnung-8

Im Namen von den Mädchen und Frauen von Emma Yiri sowie von Katrin Rohde und den Mitarbeitern von AMPO danke ich Ihnen sehr herzlich.

Ihre Sabine Duwe.
Sahel e.V.


Neujahrsgruss 2012

Wir wünschen dem Sahel e.V. ein gutes und glückliches Jahr 2012.

Vielen Dank für die Geschenke.

Neujahrsgruss 2012

Neujahrsgruss 2012

Die Mädchen von AMPO-Annexe