Archiv der Kategorie 'Neuigkeiten'

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Sportkleidung vom Förderverein im VfB Lübeck

Liebe Familie Haarich,
liebe Mitglieder des Fördervereins im VfB Lübeck,

der Containertransport von Deutschland nach Burkina Faso dauert immer etwas länger.
Nun aber sind Ihre vielen Sportsachen – Schuhe, Trikots, Trainingsanzüge, Taschen und Bälle – gut in Ouagadougou angekommen und haben besonders die ballbegeisterten AMPO – Jungs sehr sehr glücklich gemacht.
Wir danken Ihnen allen noch einmal recht herzlich für diese schöne Spende.

Im Namen von Katrin Rohde und den Kindern und Mitarbeitern von AMPO,
Ihre Sabine Duwe
Sahel e.V. Plön


Ranzenspende der Grundschule am See in Holtsee

Liebe Schülerinnen und Schüler der Grundschule am See in Holtsee,

es war kurz vor den Sommerferien, als ich zu Euch an die Schule kam, um die vielen Schultaschen abzuholen, die für die AMPO Kinder in Ouagadougou / Burkina Faso, gesammelt wurden. Dabei hatten wir auch ein wenig Zeit, uns über das Leben in Afrika zu unterhalten. Ein Frage war: „Wie lange werden denn wohl die Schultaschen unterwegs sein?“ Damals nahmen wir an, alles geht so schnell wie immer und in 8 – 10 Wochen sind sie in Afrika. Leider war es nun gerade bei diesem Transport etwas anders und so kamen die lang erwarteten Ranzen erst Mitte Oktober im Container auf den AMPO Hof gerollt. Lange hat es gedauert, aber sie sind gut angekommen – vielleicht kann der ein oder andere seine Schultasche erkennen!?

Ich möchte allen Schülern und Eltern noch einmal herzlich für diese Sammelaktion danken!

Viele Grüße, auch von den AMPO – Kindern aus Ouagadougou , von Katrin Rohde und Ihren Mitarbeitern,
Eure Sabine Duwe
Sahel e.V.


Botschafterin besucht Veröffentlichung von Mama Tenga

Am 26.10.2011 wurde in Aahus in Dänemark das Buch “Mama Tenga – Mit afrikanske liv” veröffentlicht.
Die burkinische Botschafterin in Dänemark, Ihre Excellenz Monique Ilboudou, kam eigens für die Buchvorstellung von Kopenhagen nach Aarhus, eine große Ehre für Katrin Rohde.

Katrin Rohde und Ihre Excellenz Madame Monique Ilboudou


Materialvergabe zu Schuljahresbeginn

Materialvergabe zu Schuljahresbeginn Die Vertreter der Dörfer, die mit der Mobilen Rollstuhlwerkstatt zusammen arbeiten, waren am 17.09.2011 zu AMPO eingeladen worden, um für das beginnende Schuljahr eine Unterstützung in Form von:

  • Schul-Kits (Hefte, Beistifte,Lineal, etc)
  • Lampen mit Batteriebetrieb
  • und Rollstuhlkissen

in einer feierlichen Übergabezeremonie durch den Direktor des Projektes, Edouard Ouedraogo, entgegenzunehmen.

Vertreter und Vertreterinnen aus 11 Dörfern hatten sich im Hof von AMPO dazu versammelt. Jeder einzelne Abgesandte trat vor und bekam seinen Karton überreicht.

Vertreter der Behindertenvereine folgender Dörfern waren anwesend: Zorgho, Koubri, Koudougou, Sabou, Bousse, Reo, Manga, Rollo, Kombissiri, Mogdedo, Kindi, Kaya, Dedougou, Ousma, Tema – Bokin, Toma, Korsimoro, Sapone, Tiebélé und Kongoussi.

Eine Dankesrede beendete die Übergabe, in der die so wichtige Hilfe von AMPO gewürdigt wurde. Ein Gruppenfoto bildete den Abschluss.


Verkehrstraining in Ouagadougou

Pouk Nini Kamba – Öffnet Eure Augen, Kinder

Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Botschaft

Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Botschaft

Auf Initiative von Frau Katrin Rohde hin und in Zusammenarbeit mit Gemeindevertretern, der Polizei und Bildungsverantwortlichen des Stadtviertels Bogodogo, wurde ein Projekt zur Verkehrssicherheit im Bereich der Schulen ins Leben gerufen.

1. Projekt:

1.1 Name des Projektes: PUKI NINI KAMBA (Öffnet die Augen, Kinder!)
1.2 Sitz AMPO, Im Stadtviertel Bogodogo, Ouagadougou
1.3 Problematik der Verkehrssicherheit im Bereich der Schulen:

  • Die in unserer Stadt Ouagadougou vorherrschende Verkehrssituation und die alltäglichen Unfälle motivieren und beschäftigen uns persönlich und gemeinschaftlich. (Statistik der Feuerwehr 2009- 2010).
Schüler halten Flyer hoch

Schüler halten Flyer hoch

1.4 Ziel des Projektes:
Aufklärung der Grundschüler im Stadtviertel Bogodogo, Gemeinde Ouagadougou.
1.5 Kurze konkrete Projektbeschreibung: Es geht darum, Aufklärungsarbeit in den Grundschulen des Stadtteils Bogodogo zur Problematik der Verkehrssicherheit in der Stadt durchzuführen. Die Schulen werden von Bildungsvertretern, den Schulräten, und gut definierten Kriterien ausgewählt. Diese Aktivitäten werden durch AMPO in Zusammenarbeit mit Gemeindepolizisten und denen der Stadtverwaltung Bogodogo durchgeführt. Audio-visuelle Medien, Radiosketche in 8 einheimischen Dialekten, Flyer werden benutzt, um das Verständnis der Kinder in den verschiedenen Schulen zu erleichtern.
1.6 Die Umsetzung des Projektes wird positive Ergebnisse haben:

  • eine umfangreiche Sensibilisierung der Grundschulkinder zur Verkehrssicherheit
  • eine Verminderung der Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern aufgrund von Nichtkenntnis der Verkehrsregeln
  • Das Leben vieler Kinder, die jedes Jahr Opfer von Verkehrsunfällen sind, wird gerettet

2. Themen und Ablauf der Aufklärungsarbeit

2.1. Themen
In Hinblick auf die Zahl der Unfälle an Kreuzungen, die von Schülern auf ihrem Schulweg überquert werden, haben wir als Hauptthemen für unsere Aufklärung folgende Hauptthemen gewählt:
2.2

  • WIE üBERQUERT MAN EINE STRASSE
  • WIE üBERQUERT MAN EINE KREUZUNG
  • WIE VERHäLT MAN SICH AN EINEM KREISVERKEHR
Unterricht mit einem Polizisten

Unterricht mit einem Polizisten

Ablauf der Aktivitäten
Der Aufklärungsunterricht fand hauptsächlich in den Klassenzimmern der verschiedenen, im Vorfeld ausgewählten Grundschulen statt und wurde von zwei Teams, bestehend aus einem Lehrer und einem Polizisten durchgeführt.
Zu Beginn jeden Unterrichts wurde zur Einstimmung ein Sketch zum Verhalten und den Regeln beim überqueren einer Straße angehört.
Die Polizisten erläutern die Definition und den Nutzen einiger Markierungen und Schilder, die man an Kreuzungen und Straßen findet und die Schüler und Fußgänger betreffen.

Danach wird den Schülern an der Tafel demonstriert, wie man sich verhält, um eine Straße und eine Kreuzung zu überqueren. Darauf folgt eine Gesprächsrunde zwischen Lehrern und Schülern, um die verschiedenen angesprochenen Themen zu verinnerlichen. Eine weitere Demonstration einer Straßenüberquerung wird von den Schülern selbst durch einen improvisierten Sketch vorgetragen.
Zum Schluss werden Flyer zur Veranschaulichung der wichtigsten Regeln zur Verkehrssicherheit an die Schüler ausgeteilt.

Anmerkung: Herr SANON von der deutschen Botschaft beehrte uns während des Unterrichts in der Schule “le Château” im Sektor 29 mit seinem Besuch.

3. Die Hilfsmittel des Unterrichts

Sketch mit Handpuppe

Sketch mit Handpuppe

Die im Unterricht genutzten Hilfsmittel sind unter anderem:

  • ein improvisierter Sketch mit den teilnehmenden Schülern und – veranschaulichende Flyer
  • audio-visuelle Unterstützung

Die verwendete Methode ist die “Mitmach”-Methode.

4. Erhaltene Ergebnisse

Die Aufklärungsarbeit hat im Juni begonnen und wurde in zwei Bezirken der Grundschulbildung im Stadtteil Bogodogo durchgeführt.
Zusammenfassung und Ergebnis:
Anzahl der Unterrichte: 30 Unterrichtsstunden in 18 Klassen
Gesamtzahl der teilnehmenden Schüler: 1352 (darunter 680 Mädchen und 772 Jungen)

5. Herausforderungen

Die hauptsächlichen Herausforderungen waren unter anderem:

  • Der Durchführungszeitraum fiel mit den sozial-politischen Unruhen zusammen, die das Schuljahr unterbrachen.
  • Die Klassenarbeiten des dritten Trimesters

6. Danksagungen

Wir danken allen, die an der Durchführung dieses Aufklärungsprojektes zur Verkehrssicherheit im Bereich der Schulen mitgewirkt haben. Wir benennen:

  • Die deutsche Botschaft
  • Das Bürgermeisteramt von Bogodogo
  • Die städtische Polizei
  • Die ämter für Grundbildung von Ouaga2 und Ouaga4
  • Die Schuldirektoren und die Lehrer der besuchten Klassen für ihren Beitrag an der Durchführung des Projektes.

7. Schlussfolgerung

Das Aufklärungsprojekt zur Verkehrssicherheit im Bereich der Schulen war, trotz einiger organisatorischer Herausforderungen, überzeugend.
Das Ziel des Projektes, sich die Begriffe und Verkehrsregeln einzuprägen, erreichte einen hohen Maßstab, was die Gesamtzahl der unterrichteten Kinder beweist.