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	<title>Sahel e.V. - A.M.P.O. &#187; AMPO-Rundbriefe</title>
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	<description>Managré nooma - Das Gute geht nie verloren</description>
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  <title>Sahel e.V. - A.M.P.O.</title>
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		<title>AMPO-Rundbrief November 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso
Liebe AMPO-Freunde, liebe Pateneltern unserer Waisenkinder,
einen herzlichen Gru&#223; aus Afrika an Sie!
Hier in Burkina Faso hat sich die Lage zur Zeit beruhigt. Nach dem politisch so schwierigen April haben wir doch einen relativ ruhigen Sommer gehabt. Bald stehen hier Kommunalwahlen an. Wir hoffen sehr, dass es ruhig bleibt und unsere Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso</h2>
<p><strong>Liebe AMPO-Freunde, liebe Pateneltern unserer Waisenkinder,<br />
einen herzlichen Gru&#223; aus Afrika an Sie!</strong></p>
<p>Hier in Burkina Faso hat sich die Lage zur Zeit beruhigt. Nach dem politisch so schwierigen April haben wir doch einen relativ ruhigen Sommer gehabt. Bald stehen hier Kommunalwahlen an. Wir hoffen sehr, dass es ruhig bleibt und unsere Kinder weiterhin gelassen zur Schule gehen k&#246;nnen.</p>
<p>14 neue Kinder haben wir in die Waisenh&#228;user aufnehmen k&#246;nnen, noch suchen einige Pateneltern in Deutschland. Diesmal sind es besonders viele M&#228;dchen.</p>
<p>Wir warten immer einige Monate ab mit der Vergabe. Und auch diesmal mussten wir f&#252;r die sieben Jahre alte Patricia eine Sonderl&#246;sung finden: Sie war kreuzungl&#252;cklich bei uns, denn sie vermisste ihre kleine Schwester &#8211; die sie immer auf dem R&#252;cken getragen hatte &#8211; und ihren kleinen Bruder so sehr, dass sie best&#228;ndig vor Heimweh weinte. Nun ist sie wieder bei ihnen und der Gro&#223;mutter, andere Familienmitglieder gibt es nicht mehr. Wir bezahlen Essen f&#252;r alle und ihr Schulgeld, nat&#252;rlich kommen sie bei Krankheit in unsere Krankenstation und werden auch von uns eingekleidet. Dann versuchen wir es n&#228;chstes Jahr noch einmal.</p>
<p>Alle anderen haben sich gut eingew&#246;hnt. Das sehe ich immer daran, dass sie zu Beginn leise gehen, eine Woche sp&#228;ter jedoch beginnen sie h&#252;pfend den Hof zu &#252;berqueren. Dann wissen wir: es wird gehen, sie f&#252;hlen sich wohl bei uns! Alle werden nun erst einmal medizinisch untersucht, von unseren Psychologen angeh&#246;rt und eingekleidet. Dieses Jahr gibt es sogar eine Schuluniform f&#252;r diejenigen, die in unsere hauseigene Schule gehen. Damit sich alle gleichwertig f&#252;hlen!</p>
<p>Auf Seiten der Waisenh&#228;user l&#228;uft alles zuverl&#228;ssig gut unter den H&#228;nden des P&#228;dagogen Mathias Zoré und der Psychologin Christine Adamou. Au&#223;er zum Spielen mit den Kindern am Wochenende werde ich dort kaum mehr gebraucht. Mit den Kleinen lese ich vor, ein Hauptspa&#223;, weil franz&#246;sisch ja f&#252;r uns alle eine Fremdsprache ist, auch f&#252;r mich &#8211; und dann Pippi Langstrumpf! Alleine die Namen lassen uns vor Lachen von den B&#228;nken fallen!</p>
<p>Mit den Gro&#223;en gibt es endlose und hei&#223;e Diskussionsrunden mit mir &#252;ber Themen wie Moral oder verantwortungsvolles Verhalten &#8211; und sie kommen dann alle, hochinteressiert, und lassen daf&#252;r sogar Fu&#223;balltrainingsstunden ausfallen. Ist das nicht herrlich?</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-10-21-Rundbrief-NR-53-2.jpg" rel="lightbox[id5812]"><img class="alignright size-large wp-image-5815" title="AMPO-Rundbrief November 2011" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-10-21-Rundbrief-NR-53-2-490x326.jpg" alt="" width="490" height="326" /></a>Auch die H&#228;user <a href="http://www.sahel.de/projekte/maedchenhaus-mia"title="AMPO MIA"  target="_blank">MIA</a> und <a href="http://www.sahel.de/projekte/ampo-alma"title="ALMA"  target="_blank">ALMA</a> k&#246;nnen Erfolge feiern, denn dort ist es uns gelungen 15 von 20 jungen M&#228;dchen, die nach der hiesigen Tradition versto&#223;en waren, wieder in die Familien zu integrieren. Das ist schwere und geduldige Arbeit &#252;ber Monate, mit viel Fingerspitzengef&#252;hl! Respekt und h&#246;fliche Umgangsformen gegen&#252;ber den Clanchefs und Familienv&#228;tern ist das Wichtigste dabei, dies &#252;ben wir t&#228;glich (auch wenn ich manchmal vor Wut dabei platze &#8230; nur nichts anmerken lassen!). Wir haben dabei best&#228;ndig das Wohlergehen aller unserer Kinder im Sinn, das ist die erste Pr&#228;misse.</p>
<p>Respekt ist auch die Grundlage unseres neuen Generationenhofes Emma Yiri, der ab Dezember mit Leben erf&#252;llt sein wird und Mitte Januar 2012 offiziell er&#246;ffnet wird &#8211; hoffentlich von unserem neuen deutschen Botschafter, der gerade seinen Dienst angefangen hat.</p>
<p>Alle zwei Tage bin ich auf dem Bau, wir machen gute Fortschritte. Allerdings sind die Baukosten ins Unermessliche gestiegen. Zement, Holz und vor allem Eisen kosten nun fast doppelt so viel wie in der Zeit, als wir den Kostenvoranschlag schrieben. Wir sind sehr sparsam, doch die Kosten &#252;berrollen uns! Hilfe!</p>
<p>Ich bin zuversichtlich, dass diese so erfreuliche Einrichtung ein voller Erfolg wird, zumal der erfahrene Leiter Ceverin Ouedraogo bereits alle M&#228;dchen und alte Damen aus vielen D&#246;rfern zur Zufriedenheit des Direktorenteams ausgew&#228;hlt hat. Gerade ist unsere Sekret&#228;rin Ricarda Dittrich aus unserem Pl&#246;ner B&#252;ro mit ihrem Mann bei uns zu Besuch, und auch sie stimmten heute nach der Besichtigung zu: Emma Yiri wird was ganz besonders Feines! Am Wochenende treffen zwei T&#246;pferinnen aus Italien ein. Von ihnen werden die T&#246;pferwerkstatt und der Brennofen finanziert. Sie treffen sich hier mit unserem eigenen T&#246;pfer zu einer Lagebesprechung.</p>
<p>So gibt es immer zu tun, vielseitig werden wir gefordert! Auf der Lehrfarm werden wir wohl bald ein Agavenfeld einrichten. Das ist die Pflanze der Zukunft und so werde ich auch hier bald zur Spezialistin!</p>
<p>Immer besser arbeiten wir mit unseren Zulieferern f&#252;r die Produkte aus dem AMPO-Shop. Fast alle sind Ex-AMPO-Kinder mit inzwischen eigener Werkstatt. Was immer Sie bei uns einkaufen kommt deren kleinen Familien zugute. Hier in Ouagadougou Auftr&#228;ge zu bekommen, ist nicht so einfach und es hilft ihnen ganz ungemein f&#252;r den AMPO-Shop zu produzieren. Schauen Sie doch bitte einmal in unseren neuen AMPO Katalog oder auf unsere Website www.sahel.de.</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-10-21-Rundbrief-NR-53-4.jpg" rel="lightbox[id5812]"><img class="alignleft size-large wp-image-5817" title="AMPO-Rundbrief November 2011" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-10-21-Rundbrief-NR-53-4-490x326.jpg" alt="" width="490" height="326" /></a>Nun will ich aber los. Es ist bereits Tradition, dass in jedem Jahr alle Kinder, die die Mittlere Reife oder das Abitur bestanden haben, als G&#228;ste in meinem Haus zu einem H&#252;hnchenessen eingeladen werden, samt ihrer Erzieher, die nat&#252;rlich einen gro&#223;en Anteil daran haben. Letztes Jahr haben wir dies aus irgendeinem Grunde verpasst und alle reklamieren nun lauthals ihr H&#252;hnchen! Da es aber 25 Kinder plus der Erzieher sind, reicht mein so kleines Haus nicht mehr aus. Heute um 19.00 veranstalten wir dieses Essen also im AMPO- Restaurant.</p>
<p>Es w&#228;re herrlich, liebe Pateneltern, k&#246;nnten Sie mal eben vorbeikommen und ihren Patenkindern zu ihrem sch&#246;nen Erfolg gratulieren!<br />
Da dies nicht so einfach ist, werde ich alle Kinder von Ihnen gr&#252;&#223;en und wir werden ein Glas Hibiskusbl&#252;tensaft auf Sie erheben. Seien Sie bedankt f&#252;r Ihre guten Taten, die so einen sch&#246;nen Erfolg bewirkt haben.</p>
<p>Einmal will ich nun in diesem Jahr noch nach Europa kommen, zu einer kurzen Vortragsreise von zehn Tagen in D&#228;nemark. Mein Buch ist auf D&#228;nisch erschienen. Dank alter Freunde ist sogar ein AMPO-Verein in D&#228;nemark gegr&#252;ndet worden! Dies wird mir Gelegenheit geben, leider f&#252;r einige Stunden nur, meine beiden Enkelkinder in den Arm zu nehmen. Dann darf ich einige Monate hierbleiben, &#252;ber Weihnachten nat&#252;rlich, bevor es 2012 mit der Reiserei wieder losgeht:</p>
<p>Vortr&#228;ge in Spanien, &#214;sterreich, Deutschland und &#8211; vermutlich &#8211; sogar in die USA sind geplant. Katrin in New York!<br />
Ja, wer h&#228;tte das gedacht als ich einst in Deutschland meine Zelte abbrach, um ein kleines Waisenhaus zu bauen und mein Leben still und friedlich zu leben!</p>
<p>Stattdessen bin ich zur Weltreisenden geworden, zur Botschafterin f&#252;r die Kinder Afrikas und zu einer rigorosen K&#228;mpferin f&#252;r Chancengleichheit.</p>
<p>Dies alles bin ich gerne! Am liebsten jedoch sitze ich still auf der Farm, sehe die Kinder spielen und h&#246;re die B&#228;ume wachsen &#8230; Alle AMPO-Kinder danken, gr&#252;&#223;en Sie und w&#252;nschen Ihnen eine sch&#246;ne Vorweihnachtszeit, Mu&#223;e in der Familie, Gesundheit und Zufriedenheit!</p>
<p><em>Ihre Katrin Rohde aus Ouagadougou</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>SAHEL e.V.</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel.0 45 22 &#8211; 78 98 85 • Fax 0 45 22 &#8211; 78 98 86<br />
Email: <a href="mailto:info.sahel@sahel.de" target="_blank">info.sahel@sahel.de</a> Internet: <a title="www.sahel.de" href="../">www.sahel.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n: • Kto. Nr. 5785 • BLZ 210 501 70<br />
Internationale Bankverbindung: IBAN (Konto-Nr.):<br />
DE27 2105 0170 0000 005785 BIC (Bankidentifikation): NOLADE21KIE</p>
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		<title>AMPO-Rundbrief Juli 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 14:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Rohde]]></category>
		<category><![CDATA[Ouagadougou]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso
Liebe Freunde unserer Kinder in Westafrika,

ich hoffe, Ihnen allen geht es gut, die Familie hat einen sch&#246;nen Sommer in Europa und Sie sind einmal ein wenig frei von den allt&#228;glichen Sorgen! Hier bei AMPO bereiten wir uns gerade auf die Ferienkolonie auf dem Lande vor, die am 15. Juli f&#252;r zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso</strong></p>
<p>Liebe Freunde unserer Kinder in Westafrika,</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-01-Rundbrief-NR-52-2.jpg" rel="lightbox[id5002]"><img class="alignright size-medium wp-image-5006" title="Rundbrief Nr. 52" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-01-Rundbrief-NR-52-2-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>ich hoffe, Ihnen allen geht es gut, die Familie hat einen sch&#246;nen Sommer in Europa und Sie sind einmal ein wenig frei von den allt&#228;glichen Sorgen! Hier bei AMPO bereiten wir uns gerade auf die Ferienkolonie auf dem Lande vor, die am 15. Juli f&#252;r zwei Wochen stattfindet. Kisten werden bereits gepackt mit Frisbees, mit Monopoly- , Boule- und Scrabblespielen, mit hunderten von Seifenst&#252;cken, Medikamenten und B&#252;chern. Viel Pflaster!</p>
<p>Die verschiedenen K&#252;chen k&#246;nnen erst im letzten Moment packen, denn noch brauchen wir ja unsere riesigen Suppent&#246;pfe t&#228;glich. Allerdings horten sie schon getrockneten Gombo und Reiss&#228;cke, denn diese sind in der Provinz noch teurer als in der Stadt. Unsere Lebenshaltungskosten sind &#252;ber 30% gestiegen in Burkina Faso, darum auch die allgemeine Unzufriedenheit, die sich in vielen, zur Zeit friedlichen Demonstrationen &#228;u&#223;ert.</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-01-Rundbrief-NR-52-3.jpg" rel="lightbox[id5002]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5007" title="Rundbrief Nr. 52" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-01-Rundbrief-NR-52-3-240x320.jpg" alt="" width="240" height="320" /></a>Dieses mal reisen wir mit s&#228;mtlichen Kindern aus den Waisenh&#228;usern plus der H&#228;user MIA und ALMA und der teilweise gel&#228;hmten Kinder aus der Reha-Station, die kein Zuhause haben. Alle Erzieher aus allen Projekten kommen mit, also insgesamt brauchen wir Busse und Unterk&#252;nfte f&#252;r gut 280 Menschen, klein und gro&#223;!</p>
<p>Gott sei Dank sind wir wie immer bescheiden und mieten eine leer stehende Schule an, in deren Klassenr&#228;umen wir dann wohnen. Da ist es ja gut, dass wir bei uns keine Betten haben, die Kinder w&#252;rden sich sonst damit schwer tun, auf einfache Matten umzusteigen! Alle sind schon sehr aufgeregt und basteln Angelruten und Springseile. Die Gro&#223;en helfen den Kleinen, darin sind wir immer gut. Als &#220;berraschung am Abfahrtstag will ich den Kindern 40 Trommeln kaufen, denn nun ist ja Zeit zum &#252;ben vorhanden. Alle bereits entlassenen studierenden Kinder (nun ja schon junge Erwachsene) helfen in der Kolonie mit.</p>
<p>In den letzten Monaten waren die Kinder sehr angespannt, denn wegen der Unruhen im Land konnten sie ganze 6 Wochen lang nicht zur Schule gehen. Schon auf dem Schulweg wurde geschossen. Die Angst trug auch nicht gerade zur Konzentration bei!<br />
Wir bei AMPO konnten Dank unserer Nachhilfelehrer t&#228;glich den Schulstoff durchnehmen, und diese Aktion hat uns sehr geholfen: seit gestern sind die Resultate f&#252;r die CEP-Pr&#252;fung (nach 6 Jahren Schule) da, und alle 8 AMPO-Kinder haben bestanden. Nun warten wir noch auf unsere BPC- und Abiturientenresultate. Es sieht gut aus. Wir sind mit den Kindern sehr zufrieden, sie danken uns und Ihnen allen wirklich mit guten Leistungen.</p>
<p>Wir freuen uns schon auf die neuen Kleinen, deren Auswahl gerade durch ein Psychologen- und Erzieherteam stattfindet &#8211; eine gro&#223;e Arbeit, denn wir glauben nichts und besuchen s&#228;mtliche Anw&#228;rter bei sich zu Hause, um alle Angaben nachzupr&#252;fen. Wir nehmen nur die aller&#228;rmsten Kinder. Gleichzeitig startet bei AMPO die Organisation der Schulgeldbeihilfe f&#252;r externe Kinder, die jedes Jahr so ca. 20.000 Euro kostet. Dies ist eine gro&#223;artige Spende der Firma Jako-O, durch die 500 Grundsch&#252;ler und 200 Gymnasiasten die Schule besuchen k&#246;nnen. Hier helfen wir nur denjenigen, die schon gute Leistungen zeigen, denn wir wollen ja unser Land entwickeln. Faule haben keine Chance! Inzwischen haben wir alle Namen und Leistungen digitalisiert &#8211; tja, es geht vorw&#228;rts mit unserer Technik hier. Allerdings w&#228;re es sch&#246;n, wenn der dazugeh&#246;rige Strom t&#228;glich flie&#223;en w&#252;rde, doch immer noch haben wir manchmal 4-6 Stunden am Tag keine Elektrizit&#228;t.</p>
<p>Viele Umbauten gibt es dieses Jahr bei AMPO, denn die Behindertenwerkstatt wird umquartiert, die Schneiderei zieht um und vergr&#246;&#223;ert sich, die Kinderk&#252;che zieht in die Schneidereir&#228;ume, und da f&#228;llt dann ein neuer Friseursalon f&#252;r die Ausbildung<br />
unserer M&#228;dchen ab &#8211; ein langj&#228;hriger Wunsch, den wir uns erf&#252;llen. Die Restaurantk&#252;che wird erweitert, und das ist dringend notwendig, denn unsere Kochlehrlinge stolpern &#252;bereinander. Haben Sie schon mal in einer 3 mal 3m &#8211; K&#252;che f&#252;r ein Restaurant mit 60 Pl&#228;tzen gekocht und gleichzeitig einen Empfang in der Botschaft f&#252;r 300 G&#228;ste gecatert? Bei 45° Au&#223;entemperatur und dann am Herd? Ich sage Ihnen, die afrikanische Logistik ist spannend und klappt! Ab jetzt wirds aber einfacher!</p>
<p>Die ersten Bauten im neuen Generationenprojekt &#8220;Emma Yiri&#8221; sind fertig. Nach dem dritten Bohrversuch fanden wir gutes Wasser in 48m Tiefe, Gott sei Dank und Inshallah! Davon hing alles ab, und ich stand bebend drei volle Tage neben der Bohrstelle &#8230; alles ging gut! Nun warten wir die ersten harten Regen ab, dann gehts ab August los mit dem Schulbau und dem B&#252;ro. Zum Teil ist die Mauer schon recht bunt, fertig wird sie dann vermutlich im Oktober. Zwischendurch muss ich noch zweimal nach Europa reisen, zu Vortr&#228;gen in Portugal und D&#228;nemark.</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-01-Rundbrief-NR-52-5.jpg" rel="lightbox[id5002]"><img class="alignright size-medium wp-image-5008" title="Rundbrief Nr. 52" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-01-Rundbrief-NR-52-5-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Inzwischen ist es offiziell: Katrin Rohde ist nach intensiver Pr&#252;fung (&#252;ber Tage!) ein aus Washington anerkannter &#8216;Ashoka Fellow&#8217;. Vielleicht m&#246;gen Sie es einmal googeln, ich befinde mich in der ehrenwerten Gesellschaft mit 2000 anderen &#8220;Changemakers&#8221; aus 70 L&#228;ndern. Gerade komme ich zur&#252;ck aus einer viert&#228;gigen Konferenz in Paris, zu der ich eingeladen war. Diese Konferenz war hoch arbeitsintensiv und ich konnte an nichts anderes denken, als Afrika vorw&#228;rtszubringen. Ich passe da genau hin mit meinen vielen Ideen &#8211; und das ist ja selten genug, dass ich irgendwo reinpasse. Auf dem Foto sehen Sie unsere Sonderarbeitsgruppe Afrika nach zweist&#252;ndiger Sitzung, Menschen mit den tollsten Ideen, unter anderem rechts ein Belgier aus Tansania und Mozambique, der Ratten z&#252;chtet, die Tellerminen detektieren, eine Uganderin die Gorillas sch&#252;tzt, indem sie der Bev&#246;lkerung, die diese isst, die M&#246;glichkeit zu anderen Einkommen verschafft. In unserer Mitte Bill Drayton, der Gr&#252;nder von Ashoka, ein alter Herr mit viel Charisma, hochprofessioneller und vergn&#252;gter Arbeitskraft.</p>
<p>Ashokafellows nehmen die Probleme anderer in die Hand und entwickeln praktische Modelle: Einem jungen M&#228;dchen mit 16 wird gesagt, dass sie Krebs hat und sie gr&#252;ndet ein weltweites Netzwerk &#8220;girls for girls&#8221;, in dem schon zwei Jahre sp&#228;ter 45.000 M&#228;dels sich &#252;ber ihre Probleme austauschen und L&#246;sungen finden. Ein alter t&#252;rkischer Bauer baut 8 Hektar Weizen biologisch an und gr&#252;ndet eine Lobby, in der sich heute nach vier Jahren 50.000 Bauern in der T&#252;rkei biologisch bet&#228;tigen. Er ist Analphabet und spricht nur t&#252;rkisch.</p>
<p>Ich selbst habe den Preis f&#252;r die Idee und Ausf&#252;hrung unserer Farm TT bekommen, der Jugend auf dem Lande eine Chance zu geben, die Landflucht zu verhindern, dem Stra&#223;enjungenph&#228;nomen entgegenzuwirken und mit den Jungbauern hunderte von Bio-Farmen einzurichten, deren Nachbarn wiederum diesen Gedanken &#252;bernehmen. Ich bin mir trotzdem sehr klein vorgekommen und wei&#223;, dass noch viel Arbeit vor mir liegt. Wir gr&#252;nden nun einen Ashoka-Radiosender f&#252;r Gesamtafrika. Hochmotiviert und dankbar sehe ich nach 20 Jahren, dass aus vielen unserer Waisenkinder richtungsweisende junge Menschen werden, eben solche, mit denen wir eine echte Zukunft haben werden.</p>
<p>Ich glaube, an unserem bisherigen Modell k&#246;nnen wir noch arbeiten, f&#252;r ein besseres Afrika! Nat&#252;rlich gemeinsam mit Ihnen allen, ist es nicht spannend? Doch erst mal fahren wir in die Ferienkolonie, juhuuu! Dank Ihrer aller Hilfe werden wir uns prima erholen, faulenzen, singen und spielen und das neue Jahr mit neuer Kraft angehen.</p>
<p><strong>Liebe Paten, bitte denken Sie trotz sommerlicher Temperaturen schon jetzt an Weihnachten. Der Container mit den P&#228;ckchen geht Anfang September!</strong></p>
<p>Herzlichste Gr&#252;&#223;e und beste W&#252;nsche von<br />
Ihrer <em>Katrin Rohde</em> aus Ouagadougou</p>
<p style="text-align: center;"><strong>SAHEL e.V.</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel.0 45 22 &#8211; 78 98 85 • Fax 0 45 22 &#8211; 78 98 86<br />
Email: <a href="mailto:info.sahel@sahel.de" target="_blank">info.sahel@sahel.de</a> Internet: <a title="www.sahel.de" href="../">www.sahel.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n: • Kto. Nr. 5785 • BLZ 210 501 70<br />
Internationale Bankverbindung: IBAN (Konto-Nr.):<br />
DE27 2105 0170 0000 005785 BIC (Bankidentifikation): NOLADE21KIE</p>
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		<title>AMPO-Rundbrief April 2011</title>
		<link>http://www.sahel.de/2011/04/20/ampo-rundbrief-april-2011</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 11:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Rohde]]></category>
		<category><![CDATA[Ouagadougou]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso
Liebe AMPO-Freunde, liebe Geber und Spender f&#252;r unsere Kinder in Burkina Faso,
hoffentlich geht es Ihnen allen gut.
Unsichere Zeiten haben wir hier in Westafrika, und gerade nun merke ich einmal mehr, wie sehr Sie uns mit Ihren guten Gedanken an uns st&#252;tzen!
Vier N&#228;chte gab es hier eine Ausgangssperre, die gestern wieder aufgehoben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso</strong></p>
<p>Liebe AMPO-Freunde, liebe Geber und Spender f&#252;r unsere Kinder in Burkina Faso,</p>
<p>hoffentlich geht es Ihnen allen gut.</p>
<p>Unsichere Zeiten haben wir hier in Westafrika, und gerade nun merke ich einmal mehr, wie sehr Sie uns mit Ihren guten Gedanken an uns st&#252;tzen!</p>
<p>Vier N&#228;chte gab es hier eine Ausgangssperre, die gestern wieder aufgehoben wurde, und wir h&#246;rten viele Sch&#252;sse, Pistolen, Gewehre, M&#246;rser. Das ist sehr unheimlich in solchen stillen N&#228;chten.</p>
<p>Vor einigen Wochen gab es aufgrund eines Vorfalles in Koudougou eine Studentenrevolte, die Kommissariate und Justizgeb&#228;ude wurden dort zerst&#246;rt, andere St&#228;dte schlossen sich an. Diese Demonstrationen zeigten klar, wie unzufrieden die Sch&#252;ler mit ihren Lebenskonditionen sind, und das Milit&#228;r schloss sich an. Die Schulen schlossen f&#252;r vier Wochen. Das Schulgeld erh&#246;ht sich j&#228;hrlich, das Milit&#228;r wird schlecht bezahlt und behandelt, die Lebenskosten steigen hier unglaublich. Banken und Tankstellen schlossen. Wie sollte ich die Geh&#228;lter zahlen?</p>
<p>So hatten wir im wahrsten Sinne des Wortes einige &#8220;hei&#223;e Wochen&#8221;, denn gleichzeitig stiegen die Temperaturen hier auf 48 Grad &#8211; anstrengend f&#252;r alle Bewohner dieses Landes, alle werden doch sehr schnell ungeduldig und haben weniger Nerven. Dazu kommen die Erhebungen in Lybien, Syrien, vielen anderen L&#228;ndern und &#8211; f&#252;r uns hier am schlimmsten &#8211; in der Elfenbeink&#252;ste. Mehr als drei Millionen Menschen aus Burkina Faso wohnen dort, fast jeder hier hat dort einen Verwandten. Dies sind unsere direkten Nachbarn, und hunderte von Menschen mussten ihr Leben dort im B&#252;rgerkrieg, dem schrecklichsten aller Kriege, lassen.</p>
<p>Bislang ist Burkina Faso das friedlichste aller L&#228;nder der Welt, die Akzeptanz und die wirkliche echte Toleranz geh&#246;ren zur Basis unseres t&#228;glichen Lebens.</p>
<p>Auch diesmal hat der Pr&#228;sident erst einmal alle Autorit&#228;ten von Justiz bis Milit&#228;r und die W&#252;rdentr&#228;ger der Religionen tagelang angeh&#246;rt, was die Situation schon einmal beruhigte. In Kirchen und Moscheen, in Radio und Fernsehen wird gemeinsam f&#252;r den Frieden gebetet, und ich liebe mein wunderbares altes Burkina daf&#252;r!</p>
<p>Gestern wurde die Ausgangssperre aufgehoben, ich war abends in der Stadt: dort tobte das Leben! Alle feierten die neu gewonnene Freiheit.</p>
<p>Nun wollen wir sehen, wie es weitergeht. Wir schauen gebannt auf die Elfenbeink&#252;ste und w&#252;nschen und beten, dass der Kampf dort endlich ein Ende hat und damit auch dieses Land ruhiger wird.</p>
<p>Soviel zur Lage &#8211; bei AMPO geht das Leben seinen Gang, unser einziges Zugest&#228;ndnis war, da alle Schulen geschlossen waren, den abendlichen Nachhilfeunterricht der Kinder auf den Tag zu verlegen und die Kinder nicht mehr drau&#223;en im Hof schlafen zu lassen, was sie bei der gro&#223;en Hitze gerne tun. Es wurde aber wegen der herumfliegenden Kugeln zu gef&#228;hrlich, und leise murrend und protestierend mussten sie ihr herrliches riesiges gemeinsames Mattenlager unter unserem Mangobaum aufgeben. Ab heute soll nun wieder Schule stattfinden. Wir nutzten die Zeit und haben das ganze Schuljahr t&#228;glich mit den AMPO-Kindern durchgenommen, wir sind gut vorbereitet &#8211; was aber ist mit den anderen &#8230;?</p>
<p>Vor diesen Ereignissen war ich f&#252;r zehn Tage in Spanien und machte eine Vortragstour durch die Alicante. Dort haben wir Freunde, die diese Reise gut vorbereitet hatten, und sehr gl&#252;cklich kann ich berichten, dass unser Projekt f&#252;r unterern&#228;hrte Kinder das n&#228;chste Jahr abgesichert ist. Was f&#252;r ein Gl&#252;ck, denn 2400 Babies und Kleinkinder durften dort im letzten Jahr das &#252;berleben &#252;ben! Bis auf einen haben es alle geschafft. Innigen Dank nach Spanien!</p>
<p>Gerade kam wieder ein Container an, und abgesehen von den zuverl&#228;ssigen gro&#223;en Kisten mit Bekleidung der Firma Bonita waren Werkzeuge, Mengen von Stiften, selbstgestrickte Babyj&#228;ckchen, Sportger&#228;te, N&#228;hmaschinen und B&#252;romaterial darin. Aus Tschechien und Deutschland kamen gro&#223;e Mengen an Brillen, sowie Spielzeug und Hefte f&#252;r die Kinder. Eine liebe Spenderin stiftete 200 gelbe Verkehrswesten und die DEKRA unz&#228;hlige Reflektoren und Cappies, so dass unsere Kinder nun alle gesch&#252;tzt ihre Schule erreichen k&#246;nnen. In dieser Zweimillionenstadt existiert keine einzige Fu&#223;g&#228;ngerampel, und fast alle m&#252;ssen auf dem Schulweg eine vierspurige Stra&#223;e &#252;berqueren &#8211; selbst f&#252;r Erwachsene eine Aufgabe die viel Geduld und gro&#223;e Aufmerksamkeit verlangt. Au&#223;erdem erhielten wir eine gesamte neue Ausr&#252;stung f&#252;r den Kinesietherapeuten in der Reha-Station. Roc meinte, sowas g&#228;be es in Burkina nicht noch einmal, so gute Streckb&#228;nke und andere technische Ger&#228;te, sowas hat nicht einmal das gro&#223;e Krankenhaus. Gro&#223;en Dank! Einige davon geben wir ab an das Kinderkrankenhaus. Diesmal hatten wir gen&#252;gend Containerauspacker, denn die Kinder hatten ja schulfrei. Einmal mehr danken wir allen Paketpackern, allen so liebensw&#252;rdigen Pateneltern und anderen Gebern!</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-06-Rundbrief-NR-51-3.jpg" rel="lightbox[id4683]"><img class="alignright size-large wp-image-4692" title="Rundbrief April 2011" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-06-Rundbrief-NR-51-3-490x367.jpg" alt="" width="490" height="367" /></a>Gl&#252;cklicherweise konnte ich vor meiner Reise die ber&#252;hmte Mauer f&#252;r unseren neuen Generationenhof &#8220;Emma Yiri&#8221; fast fertigstellen, den Rest der Bau&#252;berwachung &#252;bernahm zuverl&#228;ssig wie immer mein Mann. Die Farmsch&#252;ler aus der Farm Tondtenga haben dort bereits 80 B&#228;ume f&#252;r ihre kleinen Schwestern gepflanzt, eine riesige Arbeit bei unserem harten Boden. Diese werden t&#228;glich zweimal von unserer netten alten Nachbarin mit unserem Esel Uschi, der die Wassertonne zieht, begossen. Alle B&#228;ume sind einzeln umz&#228;unt, sonst w&#228;ren sie schon lange von den frei herumlaufenden Ziegen aufgefressen!</p>
<p>Nun also geht es zum Ende der Woche ans Anstreichen der Mauer, in den vielen verschiedenen Farben, die Sie, unsere Spender, sich gew&#252;nscht haben. Das wird spannend! Die einfachen Farben wie rot, pink, gelb, blau, orange, wei&#223;, schwarz, t&#252;rkis, lila, weinrot, terracotta und olivgr&#252;n, hellgr&#252;n, mintgr&#252;n etc. &#8211; das machen wir gemeinsam mit den Kindern. Schwierig wird es dann bei den Spezialw&#252;nschen wie &#8220;schwarz-rot-gold&#8221; (kein Gold in BF &#8211; als Farbe) oder neongr&#252;n (keine Neonfarbe hier).</p>
<p>Und wie um Himmelswillen soll ich auf drei Sprachen, deutsch, englisch und More, die Worte &#8220;Frauen f&#252;r den Frieden&#8221; auf drei Meter hinbekommen? Na klar kriegen wir das hin! Alle diese Probleme m&#252;ssen wir auf afrikanische Art l&#246;sen. Ich freu mich schon sehr drauf, dies wird ein Hauptspa&#223;!</p>
<p>Gestern Nachmittag besuchte ich die H&#228;user MIA und ALMA, zu meiner gro&#223;en Zufriedenheit l&#228;uft dort alles ruhig und gut. In der Farmschule war ich morgens. Es gibt 18 kleine Ferkel, vier K&#228;lbchen in wei&#223; und braun, und ein kleines schwarzes Fohlen namens Fofo (das hei&#223;t in der Sprache der Peul, n&#228;mlich fulfulde, &#8220;Willkommen&#8221;).<br />
So sind wir von Hoffnung umgeben.</p>
<p>Hoffen Sie mit uns, bleiben Sie bei uns, es dankt Ihnen allen von Herzen<br />
Ihre <em>Katrin Rohde</em><br />
aus Ouagadougou</p>
<p>***</p>
<p>Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freunde von Sahel e.V. und AMPO,</p>
<p>wie Sie den Worten von Katrin Rohde entnehmen k&#246;nnen, l&#228;uft bei AMPO trotz der schwierigen Zeiten in Burkina Faso alles seinen guten Gang.</p>
<p>In der Gesch&#228;ftsstelle sind die Arbeiten zum Jahresabschluss 2010 abgeschlossen. Die Jahresberichte der einzelnen AMPO – Einrichtungen sind &#252;bersetzt und mit dem T&#228;tigkeitsbericht von Sahel e.V. f&#252;r alle Interessierten auf unserer Website <a href="http://www.sahel.de"title="www.sahel.de"  target="_blank">www.sahel.de</a> ab sofort einsehbar. Auch den hier angef&#252;gten Reiseplan f&#252;r die bevorstehende Vortragstour von Katrin Rohde im Mai 2011 durch Deutschland k&#246;nnen Sie dort finden. Vielleicht k&#246;nnen Sie es einrichten, an der einen oder anderen Veranstaltung mit Katrin Rohde teilzunehmen, es w&#228;re uns eine gro&#223;e Freude! Abschlie&#223;end noch ein letzter Tipp von uns – seit einiger Zeit sind wir im Internetportal &#8220;Bildungsspender&#8221; registriert. Hier haben Sie auf ganz einfache Art und Weise die M&#246;glichkeit, uns durch Ihre Eink&#228;ufe im Internet zu unterst&#252;tzen. Wenn Sie m&#246;gen, schauen Sie doch einmal unter <a href="http://www.bildungsspender.de/ampo"title="http://www.bildungsspender.de/ampo"  target="_blank" class="extlink">http://www.bildungsspender.de/ampo</a> vorbei.</p>
<p>Bei allen Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gern und jederzeit zur Verf&#252;gung.<br />
Wir w&#252;nschen Ihnen einen sonnigen Fr&#252;hling, danken Ihnen f&#252;r Ihre Verbundenheit und gr&#252;&#223;en Sie ganz herzlichen</p>
<p>Ihre <em>Ricarda Dittrich</em> und <em>Sabine Duwe</em><br />
aus dem Pl&#246;ner B&#252;ro</p>
<p style="text-align: center;"><strong>SAHEL e.V.</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel.0 45 22 &#8211; 78 98 85 • Fax 0 45 22 &#8211; 78 98 86<br />
Email: <a href="mailto:info.sahel@sahel.de" target="_blank">info.sahel@sahel.de</a> Internet: <a title="www.sahel.de" href="../">www.sahel.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n: • Kto. Nr. 5785 • BLZ 210 501 70<br />
Internationale Bankverbindung: IBAN (Konto-Nr.):<br />
DE27 2105 0170 0000 005785 BIC (Bankidentifikation): NOLADE21KIE</p>
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		<title>AMPO-Rundbrief Februar 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 16:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Rohde]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso
Liebe AMPO-Freunde,
hier kommt nun mal ein etwas dickerer Brief aus Afrika &#8211; mit der Extrapost. Allen AMPO-Kindern geht es gut, dies einmal zu allererst. Dies ist mein 50. Rundbrief an Freunde und Spender unserer Einrichtungen für Kinder in Ouagadougou, ich bin stolz: bis hierhin haben wir es alle zusammen, Sie dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso</strong></p>
<p>Liebe AMPO-Freunde,</p>
<p>hier kommt nun mal ein etwas dickerer Brief aus Afrika &#8211; mit der Extrapost. Allen AMPO-Kindern geht es gut, dies einmal zu allererst. Dies ist mein 50. Rundbrief an Freunde und Spender unserer Einrichtungen für Kinder in Ouagadougou, ich bin stolz: bis hierhin haben wir es alle zusammen, Sie dort und wir hier, gut geschafft! Ich nehme diesen Anlass, um Sie über eine neuerliche geplante Einrichtung hier in BF zu informieren. Eigentlich hatte ich ja verbindlich geschworen nun nichts Neues mehr zu beginnen. In Ruhe und mit guter Planung sollte das bereits vorhandene Werk gedeihen und fortgesetzt werden.</p>
<p>Normalerweise halte ich meine Versprechen, aber diesmal hatte ich keine Wahl, denn aufgrund unseres gro&#223;en Einsatzes für die Flutopfer im vorletzten Jahr schenkte uns der Bürgermeister als Dank ein Grundstück von 3.200 qm, für soziale Zwecke. Dies ist ein ganz unglaublich gro&#223;zügiges Geschenk hier in Ouagadougou, wo die genormten Grundstücke 250 qm haben. Ich konnte nicht ablehnen!</p>
<div id="attachment_4459" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-01-26-Rundbrief-NR-50-1.jpg" rel="lightbox[id4457]"><img class="size-large wp-image-4459" title="Das Grundst&#252;ck" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-01-26-Rundbrief-NR-50-1-490x254.jpg" alt="Das Grundst&#252;ck" width="490" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Das Grundst&#252;ck</p></div>
<p>Nach gehöriger Bedenkzeit entstand folgender Plan: Da das Grundstück im Au&#223;enbezirk der Hauptstadt liegt, wollen wir eine kleine Gemüsefarm für zwanzig Mädchen bauen, auf der gleichzeitig fünf alte Frauen, Bettlerinnen in erschreckenden Lebensumständen, leben sollen. Wir wollen der Landflucht entgegenwirken, denn diese Mädchen können ihre Kenntnisse über biologischen Anbau und Kleintierzucht in ihren eigenen Dörfern später weitergeben. Mit diesem System haben wir mit unserer gro&#223;en Landwirtschaftsschule für Jungen bereits beste Erfolge erzielt. Die jungen Mädchen sollen sich um die alten Frauen kümmern, gleichzeitig sollen sie bei ihnen Rat einholen können über gute Traditionen, die auch hier langsam verloren gehen, wenn sie nicht beizeiten weitergegeben werden. Es wird ein Generationenhof. Eine kleine Töpferei ist angeschlossen, denn auch das Töpfern kann später auf dem Dorf ohne gro&#223;en Aufwand betrieben werden und bildet eine Einkommensquelle.</p>
<p>Liebe AMPO-Freunde, bislang ist diese neue Einrichtung den meisten von Ihnen noch ganz unbekannt. Wir haben im letzten Jahr erst einmal die Finanzierung der alles umschlie&#223;enden Mauer betrieben, ohne die es nun einmal in Afrika nicht geht. Wir verkaufen sie pro Meter und ungefähr die Hälfte ist bereits geschafft. Jeder Meter kostet 80 Euro und bekommt die gewünschte Farbe des Spenders. Von knallrot über mintgrün und dunkelblau wird diese Mauer einzigartig in Burkina Faso sein! Auch die Brunnenbohrung, einige der Gebäude und die Töpferei sind schon finanziert. Es ist (nach zwanzigjähriger Erfahrung in der Entwicklungshilfe dieses Landes kann ich dies sagen) relativ leicht, Spender für ein Haus, einen Brunnen oder auch einen Hühnerstall zu finden. Gerne haben Geber am Ende einen guten Bericht, alle abgerechneten Kostenvoranschläge und ein veritables Foto ihres gespendeten Werkes in den Händen. Ich kann das gut verstehen, selbst die deutsche Regierung betreibt in Afrika keine sozialen Einrichtungen, sondern gibt ausschlie&#223;lich technische Hilfe.</p>
<p>Viele gespendeten Gebäude hier stehen leer, weil niemand den Unterhalt für ein Projekt aufbringt. Dies ist sehr schade und ein veritables Zeichen mangelnden Vertrauens in Afrika &#8211; und zwar ganz zu recht, in meinen Augen. In diesem Land mit 80% Analphabeten (wie Quittungen ausschreiben? Unterzeichnet wird oft mit drei Kreuzen oder Daumenabdruck&#8230;) ist es au&#223;erordentlich schwierig eine korrekte Buchhaltung zu betreiben und sämtliche Ausgaben unter strenger Kontrolle zu halten! AMPO kann ́s. Die langjährige Übung lässt uns jede Buchprüfung mit Bravour bestehen.</p>
<p>Allerdings ist es die grö&#223;ere Aufgabe, ein Haus mit Leben zu erfüllen. Die Jugend braucht eine Menge Unterstützung um später im Leben ein Auskommen zu finden. AMPO hat in den letzen 15 Jahren bewiesen, dass es möglich ist, eigentlich bereits aufgegebenen Kindern eine Zukunft zu ermöglichen. Gerade gestern Abend hatte ich Besuch von Bouba, ein Vollwaise, der in AMPO gro&#223; wurde. Er hat sein Abitur und sein Diplom als Krankenpfleger und arbeitet seit nun drei Jahren 400 km entfernt praktisch in der Wüste im Norden des Landes. Ohne die Hilfe von Laborergebnissen und Röntgenbildern behandelt er als zweiter Mann in einer Krankenstation alle Armutskrankheiten und begleitet Geburten im Schein der Petroleumlampe.</p>
<p>Er gibt nicht auf, ab dem nächsten Jahr besucht er neuerlich eine Schule und wird nach zwei Jahren Attaché de Santé, hier bereits ein gut bezahlter Posten. Solche Menschen tragen die Zukunft Afrikas. Und solche Menschen wollen wir auch im neuen Farmprojekt für Mädchen finden!</p>
<p>Noch fehlt uns die jährliche Finanzierung mit ca. 3.100 Euro monatlich. Darin ist alles enthalten, von medizinischen Kosten bis zur Morgengrütze, von Kaninchenfutter bis zu den Gehältern der Betreuer, von Gummistiefeln bis zum Saatgut. Im Jahr macht das 37.000 Euro aus, und auch diese Summe könnten sich verschiedene Geber teilen. Bislang habe ich aufgrund meiner Erfahrung noch niemals eine Einrichtung angefangen ohne eine finanzielle Absicherung des täglichen Bedarfes auf drei Jahre. Darum setze ich Sie nun in Kenntnis unseres Vorhabens, in der Hoffnung auf Ihr Vertrauen in AMPO. Viele von Ihnen spenden regelmä&#223;ig und sprechen auch mit Freunden darüber, so gewinnen wir über die Jahre immer mehr Freunde. Ein zusätzlicher Beitrag zu diesem neuen Projekt sollte Ihre sonstigen und bereits &#8220;gewohnten&#8221; Spenden an uns aber lieber nicht beeinträchtigen, sonst kommen wir mit den laufenden Kosten für die vielen Kinder nicht aus. Es sollte also eine &#8220;Extraspende&#8221; sein. Wenn wir zwölf Menschen finden, die jeweils 3.100 Euro jährlich geben, ist der Unterhalt für alle Farmbewohner bereits für ein Jahr gesichert. Auf diese Absicherung warten wir, um den Bau fertigzustellen. &#8220;Dieu est grand&#8221;, wie man hier beständig sagt, und daran glaube ich. Gerne möchte ich ein Signal setzen, und dies soll die einzigartige Mauer sein! Mit deren Bau, finde ich, sollten wir schon mal anfangen, denn sonst muss ich dem Bürgermeister sein Grundstück zurückgeben. Kommt ja gar nicht in Frage! Dann kommt ab Mai die Regenzeit und zu dieser Jahreszeit ist jegliches Bauen ausgeschlossen. Und bis zum Oktober, dessen bin ich sicher, werden wir genügend freundliche Menschen finden, die unseren Mädchen eine gute Chance geben wollen. Wenn wir dann so richtig loslegen &#8211; und das können wir &#8211; sollte die neue Einrichtung zum Beginn 2012 fertiggestellt sein, von Leben erfüllt.</p>
<p>Ich freue mich sehr über Sie alle, jeden Tag von morgens bis abends, denn ohne Sie wäre ein AMPO und das Leben aller unserer Waisenkinder und von buchstäblich Tausenden von Menschen undenkbar. Alleine (gerade machen wir unsere Jahresstatistik, darum wei&#223; ich dies so genau) in unserer Krankenstation behandelten wir im Jahre 2010 mehr als 60.000 Patienten. In unserer Sozialstation hörten wir die Sorgen von fast 100.000 Menschen, meist Frauen und Müttern. Oft finden wir Lösungen mit ihnen gemeinsam.</p>
<p>Und auch für die neue Mädchenfarm finden wir Geber, dessen bin ich gewiss! Es ist, wie immer bei uns, ein kleines Projekt, es soll auf afrikanische Art und Weise wachsen. Gro&#223;e Vorhaben gehen hier oft kaputt in der Wirklichkeit des rauen und so armen Lebens. Dieses Konzept aller unserer Einrichtungen erweist sich nach 15 Jahren Arbeit als richtig. Alle Zahlen, Budgetplanungen, Einzelkosten, Anträge und offene Postionen können Sie jederzeit im Büro abfragen. Frau Sabine Duwe wei&#223; bestens Bescheid, wir arbeiten eng zusammen.</p>
<p>Das neue Vorhaben hei&#223;t &#8220;Emma Yiri&#8221;, der Hof von Emma, und Emma ist mein neues kleines Enkelkind.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen einen besonders schönen Tag &#8211; mit unserer Idee in Kopf und Herz!<br />
<em>Ihre Katrin Rohde aus Ouagadougou</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>SAHEL e.V.</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel.0 45 22 &#8211; 78 98 85 • Fax 0 45 22 &#8211; 78 98 86<br />
Email: <a href="mailto:info.sahel@sahel.de" target="_blank">info.sahel@sahel.de</a> Internet: <a title="www.sahel.de" href="../">www.sahel.de</a><br />
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		<title>AMPO mit den Weihnachtseink&#228;ufen unterst&#252;tzen</title>
		<link>http://www.sahel.de/2010/11/08/unser-spenden-shop-bei-bildungsspender-de</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 18:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe AMPO-Freunde,
 Mit Ihren diesj&#228;hrigen Weihnachtseink&#228;ufen k&#246;nnen Sie uns ganz einfach unterst&#252;tzen.
Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke dieses Jahr ganz entspannt online &#252;ber unseren Spenden-Shop bei Bildungsspender.de.
Mit jedem Einkauf bei &#252;ber 700 Partner-Shops erh&#246;hen Sie unseren Spendenstand, ohne einen Cent mehr zu bezahlen.
Starten Sie Ihre Weihnachtseink&#228;ufe einfach mit einem Klick auf den rechts angegebenen Link.
Helfen Sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe AMPO-Freunde,</p>
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<p>Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke dieses Jahr ganz entspannt online &#252;ber unseren Spenden-Shop bei <a href="http://www.bildungsspender.de/index.php?kt=424306001"title="Bildungsspender.de"  target="_blank" class="extlink">Bildungsspender.de</a>.</p>
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<p>Helfen Sie mit Ihrem Online-Einkauf!</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Ihr Sahel e.V. in Pl&#246;n</p>
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		<title>AMPO-Rundbrief Oktober 2010</title>
		<link>http://www.sahel.de/2010/11/02/ampo-rundbrief-oktober-2010</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 14:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Ouagadougou]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso
Liebe Freunde und Paten unserer Waisenkinder in Ouagadougou,
Ich beginne diesen Rundbrief so, wie es hier an den Schulen in Burkina Faso allen Kindern beigebracht wird: &#8220;Mit einem Herzen voller Freude setze ich mich hin, um Ihnen die Neuigkeiten in unserem Leben zu berichten.&#8221; Dies ist der Standardsatz zu Beginn aller Briefe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso</strong></p>
<p>Liebe Freunde und Paten unserer Waisenkinder in Ouagadougou,</p>
<p>Ich beginne diesen Rundbrief so, wie es hier an den Schulen in Burkina Faso allen Kindern beigebracht wird: &#8220;Mit einem Herzen voller Freude setze ich mich hin, um Ihnen die Neuigkeiten in unserem Leben zu berichten.&#8221; Dies ist der Standardsatz zu Beginn aller Briefe aus Afrika. Tats&#228;chlich ist es aber meist wahr und meine Nachrichten an Sie, die sie ja drei- bis viermal j&#228;hrlich bekommen, sind heute besonders sch&#246;n.</p>
<p>Alles geht seinen ruhigen Gang bei AMPO, den Kindern sowie allen Mitarbeitern geht es gut und wir sehen auf einen sch&#246;nen und erlebnisreichen Sommer zur&#252;ck, so wie hoffentlich auch Sie! Immerhin gab es ja eine gute Wetterperiode in Europa. Hoffentlich konnten Sie diese nutzen, um mal wieder viel drau&#223;en zu sein und die Natur zu genie&#223;en.</p>
<p>Hier ein wenig Privates: Vielleicht haben Sie geh&#246;rt dass mein Sohn John und seine langj&#228;hrige Freundin hier in Afrika geheiratet haben. Dieses Ereignis war, selbst f&#252;r afrikanische Hochzeitsverh&#228;ltnisse, ein ganz besonderes und riesiges Fest mit mehr als eintausend G&#228;sten. Besonders r&#252;hrend war die Teilnahme der wirklich armen Bev&#246;lkerung. Nat&#252;rlich gab es auch gro&#223;e Geschenke von reichen Bekannten, aber das &#8220;echte Afrika&#8221; waren eigentlich Nachbarn und Frauengruppen. Sie kamen in Gruppen und dr&#252;ckten uns stolz (umgerechnet) 1,50 Euro in die Hand, m&#252;hsam gesammelt. Das fanden wir wunderbar und auch so etwas sehe ich als Achtung und Respekt f&#252;r nun bald jahrzehntelange Arbeit hier an. Das Hochzeitspaar hat dieses Geld nicht ausgegeben. Es wird f&#252;r die inzwischen geborene Tochter und ein besonderes Ereignis in ihrem Leben aufbewahrt. Ja, Katrin ist wieder Gro&#223;mutter geworden und nun hat sie zwei wunderbare Enkelt&#246;chter, Mia mit 12 Jahren und Emma mit (heute) 12 Tagen! Wie man hier bei jeder Gelegenheit sagt: Gott ist gro&#223;! In diesem Sommer ist jedoch auch meine Mutter gestorben und ich flog nach Deutschland, um ihre Wohnung aufzul&#246;sen und sie zu begraben. Dies war eine traurige Zeit f&#252;r mich, denn, obwohl ich ganz einverstanden bin und sie gut loslassen kann, fehlt sie mir doch<br />
sehr. Hier sagt man: &#8220;Dass Mutter Erde leicht auf ihr laste&#8221;.</p>
<p>Nun kehren wir mal zu AMPO und Afrika zur&#252;ck. Kurz nach meiner R&#252;ckkehr ergaben sich, wie ein Segen, viele gute L&#246;sungen f&#252;r lang anstehende Probleme hier in Afrika. Noch viel mehr als in Deutschland ist hier die B&#252;rokratie ein h&#246;chst m&#252;hsames Gesch&#228;ft. Vor f&#252;nf Jahren gab es einen Diebstahl in der Buchhaltung bei AMPO und immer noch lie&#223; sich die Sozialkasse nicht erweichen, uns die Mahngeb&#252;hren in gro&#223;er H&#246;he zu streichen, obwohl wir alle Abgaben korrekt und prompt zur&#252;ckzahlten. Nun ist es endlich gelungen. Ein offizieller Brief erkl&#228;rt uns dem Staat gegen&#252;ber als schuldenfrei. Wir selbst, der Sahel e.V. in Deutschland und auch das DZI, sind nun beruhigt und froh dar&#252;ber. Uff, das war schwerste Diplomatenarbeit. Hohe Grundsteuern f&#252;r Grundst&#252;cke konnte ich geschickt verringern. Unser Status als ONG wurde endlich neuerlich durch den Staat best&#228;tigt.</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/11/Oktober-2010-1.jpg" rel="lightbox[id4202]"><img class="alignleft size-medium wp-image-4203" title="Oktober-2010-1" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/11/Oktober-2010-1-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ganz pl&#246;tzlich, nachdem ich den Unfalltod eines jungen M&#228;dchens mit ansah, wurde mir klar, dass ich damit etwas zu tun habe. Die Unfallstatistik wird in dieser Stadt, wo pl&#246;tzlich viele Stra&#223;en asphaltiert werden, immer verheerender. Mir fiel ein: Es existieren ja immer noch die Verkehrsfilme und die Radiosketche f&#252;r Kinder, die ich vor Jahren aufnahm. Wie konnte ich nur so nachl&#228;ssig sein und nichts tun? Innerhalb von einer Stunde hatte ich einen Termin beim Polizeichef und einen beim B&#252;rgermeister. Offensichtlich war ich &#252;berzeugend, denn bereits drei Tage sp&#228;ter sa&#223;  AMPO gemeinsam an einem Tisch mit vier begeisterten Schulinspektoren. Nun beginnt &#252;bermorgen hier in der Hauptstadt eine nie dagewesene Aufkl&#228;rungskampagne zum Stra&#223;enverkehr! Unsere Filme werden im Fernsehen gezeigt (Themen wie: Warum d&#252;rfen wir nicht zu f&#252;nft auf einem Moped fahren?), unsere Radiosketche in sechs hiesigen Sprachen (fasst Euch an und schaut nach links bevor ihr &#252;ber die Stra&#223;e geht) laufen einem Monat lang t&#228;glich dreimal auf zwei Radiosendern. Zwei Animationsgruppen aus AMPO-Mitgliedern und Polizisten in Uniform sind nun dreimal w&#246;chentlich in 30 Grundschulen unterwegs, mit deutschen Polizeikasperpuppen (die Polizistengesichter sorgf&#228;ltig dunkelbraun gef&#228;rbt!) und viel Musik und Tamtam. Die Projektkosten f&#252;r die ersten drei Monate in H&#246;he von 2.000 Euro (so wenig Geld f&#252;r so viele Kinderleben!) &#252;bernehmen wir, und f&#252;r das n&#228;chste Jahr haben wir bereits Antr&#228;ge bei der japanischen und der deutschen Botschaft gestellt, mal sehen ob es klappt. Ich w&#252;nschte nur, wir h&#228;tten auch so tolle Reflektionswesten wie die Erstkl&#228;ssler in Deutschland!</p>
<p>21 neue Kinder haben nun in unseren zwei Waisenh&#228;usern angefangen und gehen das erste Mal zur Schule, begl&#252;ckt und &#228;ngstlich. Auch sie werden im n&#228;chsten Jahr neue Paten bekommen und damit sind wir bei einem delikaten Thema. Alle Erzieher von AMPO w&#252;nschen sich einen Kontakt der Kinder mit ihren Pateneltern unbedingt schriftlich. Solange die Kinder unter unserer Aufsicht stehen sind sie angehalten, niemals um etwas zu fragen. Dies ist auch richtig so, denn f&#252;r das t&#228;gliche Leben ist jedes Kind ausger&#252;stet. Auf keinen Fall brauchen sie: Fotoapparate, MP3-Player, Handys und iPods. Wovon sollten sie auch die Folgekosten solcher Ger&#228;te tragen? Zum Problem wird der Mailkontakt unserer Jugendlichen mit ihren Paten. Dort haben die Erzieher nun keine Kontrolle mehr und oft sind es Schwestern oder andere aus der Familie, die sich anhand der Mailadresse der Paten pl&#246;tzlich 500 Euro beschaffen m&#246;chten! Entsetzte Paten rufen in der Gesch&#228;ftsstelle in Pl&#246;n an und wissen nicht, was sie davon halten sollen &#8211; wir auch nicht. F&#252;r alle Jugendlichen, die die Waisenh&#228;user verlassen, wird, dank treuer Spender wie Ihnen, noch mindestens ein Jahr weiter drau&#223;en gesorgt. Sehr gute Sch&#252;ler werden bis zu einer Universit&#228;tsausbildung unterst&#252;tzt. Einige dieser Kinder wenden sich nun an Paten um finanzielle Hilfe, obwohl das nicht notwendig ist.</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/11/Oktober-2010-2.jpg" rel="lightbox[id4202]"><img class="alignright size-medium wp-image-4204" title="Oktober-2010-2" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/11/Oktober-2010-2-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Dies ist der Grund aus dem wir Mailkontakte lieber unterbinden. Es ist nicht der Sinn unserer Erziehung, die Kinder von Pateneltern abh&#228;ngig zu machen. Jedes AMPO-Kind, das sich anst&#228;ndig auf den Hosenboden setzt, kann ab Anfang 20 sein Leben selbst bestreiten und dabei sogar noch seiner eigenen Familie weiterhelfen. Nicht umsonst gehen die Kinder schon im j&#252;ngsten Alter in unsere Berufsberatung: Alle Erzieher beobachten genau und versuchen die Talente individuell zu f&#246;rdern. Ich hoffe sehr, bei Ihnen f&#252;r dieses Problem auf Verst&#228;ndnis zu sto&#223;en. Afrikanische Kinder, und vor allem unsere Waisenkinder, leben nicht auf dem gleichen Niveau wie Europ&#228;er. Es ist nicht gut, sie zu sehr zu verw&#246;hnen, denn sie m&#252;ssen sich ihren Weg sp&#228;ter selbst erarbeiten. Dieser konsequenten Erziehung danken wir unseren gro&#223;en Erfolg.</p>
<p>Auch fanden wir eine L&#246;sung f&#252;r zwei Kinder, die uns nach vielen Jahren immer wieder Probleme machten. Nicht jedes Kind kann brillant sein in der Schule (obwohl wir etliche haben), manche sind ja auch nicht so schlau oder psychisch gesch&#228;digt. Oft liegt dies an der schlechten oder falschen Ern&#228;hrung in fr&#252;hester Kindheit. Diese Kinder sind in ihrer Entwicklung stehengeblieben. Hier m&#252;ssen wir Einzell&#246;sungen finden, auch wenn der Betroffene eigentlich schon vier Jahre bei uns entlassen ist. Dies ist immer ein Thema f&#252;r die Direktorenrunde und es wird &#252;ber Stunden beraten. &#220;berhaupt bin ich gl&#252;cklich &#252;ber die verantwortungsvolle Arbeit der Direktoren. Als ich gerade nach einer langen Europareise zur&#252;ckkam, fragte ich wie immer als erstes besorgt in die Runde: &#8220;Und? Was gibt‘s an Krisen und Katastrophen?&#8221; (die es eigentlich konstant bei uns gibt!) Alle schauten sich gegenseitig an und sch&#252;ttelten die K&#246;pfe. Eine Minute ungl&#228;ubigen Staunens meinerseits &#8211; dann begannen wir alle<br />
lauthals zu lachen. Das erste Mal in bald 18 Jahren Arbeit in Afrika hatten die Direktoren ihre Katastrophen bereits selbst bearbeitet &#8211; wie wurde ich vergn&#252;gt an diesem Tag!</p>
<p>Hoffentlich h&#228;lt diese ruhige Phase ein wenig an. Wir sind gut erholt aus dem Sommer gekommen und sehen den t&#228;glichen Herausforderungen heiter ins Auge. Dazu geh&#246;rt Zuversicht und wenn ich Ihnen eines w&#252;nschen darf in den n&#228;chsten Monaten, dann ist es Selbstvertrauen und Zuversicht &#8211; au&#223;er nat&#252;rlich der Gesundheit, die das Wichtigste von allem ist.</p>
<p>Mit den herzlichsten Gr&#252;&#223;en aus Ouagadougou<br />
Ihre<br />
<em>Katrin Rohde</em><br />
samt Anhang (zur Zeit 300 Kinder)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>SAHEL e.V.</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel.0 45 22 &#8211; 78 98 85 • Fax 0 45 22 &#8211; 78 98 86<br />
Email: <a href="mailto:info.sahel@sahel.de" target="_blank">info.sahel@sahel.de</a> Internet: <a title="www.sahel.de" href="../">www.sahel.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n: • Kto. Nr. 5785 • BLZ 210 501 70<br />
Internationale Bankverbindung: IBAN (Konto-Nr.):<br />
DE27 2105 0170 0000 005785 BIC (Bankidentifikation): NOLADE21KIE</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a class="st_tag internal_tag" title="Beitr&#228;ge mit Tag Katrin Rohde" rel="tag" href="../tag/katrin-rohde">Katrin Rohde</a> &#8211; Stiftung</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel. 0 45 22 &#8211; 50 82 34 • Fax: 0 45 22 &#8211; 50 837<br />
Email: <a href="mailto:info@katrin-rohde-stiftung.de" target="_blank">info@katrin-rohde-stiftung.de</a> Internet: <a class="extlink" title="www.katrin-rohde-stiftung.de" href="http://www.katrin-rohde-stiftung.de/" target="_blank" class="extlink">www.katrin-rohde-stiftung.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n:<br />
• Kto. Nr. 100 203 595BLZ 210 501 70, IBAN (Konto-Nr.): DE21 2105 0170 0100 20395 BIC: NOLADE21KIE</p>
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		<title>AMPO-Rundbrief Juli 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 00:03:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso
Liebe AMPO-Freunde in Deutschland,
im Zeichen der Weltmeisterschaft schreibe ich diesen Rundbrief und sicherlich k&#246;nnen Sie sich vorstellen, was bei AMPO f&#252;r ein riesiger Torjubel erschallt! Alle Flaggen unserer verschiedenen Geberl&#228;nder h&#228;ngen aus, D&#228;nemark und Spanien, Schweiz und Canada, &#246;sterreich, England und nat&#252;rlich ganz gro&#223; Deutschland &#8211; das von allen Kindern am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso</strong></p>
<p>Liebe AMPO-Freunde in Deutschland,</p>
<p>im Zeichen der Weltmeisterschaft schreibe ich diesen Rundbrief und sicherlich k&#246;nnen Sie sich vorstellen, was bei AMPO f&#252;r ein riesiger Torjubel erschallt! Alle Flaggen unserer verschiedenen Geberl&#228;nder h&#228;ngen aus, D&#228;nemark und Spanien, Schweiz und Canada, &#246;sterreich, England und nat&#252;rlich ganz gro&#223; Deutschland &#8211; das von allen Kindern am meisten verehrte Fu&#223;ballteam. Schlie&#223;lich kennen die meisten Jungs bei uns die deutsche Tabelle auswendig. Die AMPO-Fans von Werder und Bayern verfolgen alle Spiele und der Jammer ist gro&#223;, wenn dann das falsche Tor f&#228;llt! Gott sei Dank sind bereits Ferien, alle Kinder d&#252;rfen zu jederzeit Fu&#223;ball gucken. W&#228;hrend der Schulzeit d&#252;rfen sie nur zwei Stunden in der Woche fernsehen.</p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/09/2010-06-22-Rundbrief-2.jpg" rel="lightbox[id3742]"><img class="alignright size-medium wp-image-3743" title="2010-06-22-Rundbrief-2" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/09/2010-06-22-Rundbrief-2-239x180.jpg" alt="" width="239" height="180" /></a>In diesem Jahr verlassen 21 Jugendliche die Waisenh&#228;user, dazu noch 15 M&#228;dchen samt ihrer Kinder die H&#228;user MIA und ALMA. Allesamt bekommen ein Fahrrad und noch weiterhin Unterst&#252;tzung f&#252;r ein bis drei Jahre, je nach Ausbildung.</p>
<p>Drei von ihnen gehen auf die Krankenpflegerschule, sieben auf die Grundschullehrerschule. Anderen finanzieren wir noch ein Schuljahr oder sogar, als Ausnahme, ein ganzes Studium! Die anderen sind SchneiderInnen oder WeberInnen, Mechaniker oder Tischler. Sie bekommen von AMPO ihr Perfektionsjahr bezahlt samt Verpflegung und Versorgung mit Medikamenten etc. &#8211; Gott sei Dank ist die Firma BONITA unser gro&#223;er Spender f&#252;r alle Ausbildungsg&#228;nge, sonst w&#228;re das nicht m&#246;glich. Herzlichen Dank nach Hamminkeln!</p>
<p>Eine Woche lang beherbergten wir ein Team von vier Spaniern. Zwei von ihnen richteten unsere neue Optikerstation ein. Nun haben wir Maschinen zum korrekten einpassen von Gl&#228;sern. Leiter dieser neuen Station ist stolz Kabré Aziz, als Waisenkind bei AMPO gro&#223;geworden, heute staatlich gepr&#252;fter Krankenpfleger samt Zusatzausbildung als Optiker.</p>
<p>Die Station wurde letzte Woche er&#246;ffnet, und wir wollten eigentlich ein paar Probetage mit unseren Kindern veranstalten und sehen ob unsere neuen jungen Optiker ihr gelerntes Metier beherrschen. Die afrikanischen Trommeln machten uns einen Strich durch die Rechnung, der AMPO-Ruf hallt weit, und so kam es, dass bereits am ersten Tage 150 brillenbed&#252;rftige Menschen vor der T&#252;r warteten. Nur keine Panik! Wir haben sie alle auf die n&#228;chsten zwei Wochen eingeteilt, denn jede Behandlung dauert mit Vermessung und eventueller Herstellung eine gute halbe Stunde. Die &#8220;Opticiens sans frontieres&#8221; sind ungemein freundlich und ge&#252;bt. Solche Stationen wie bei uns haben sie schon in halb S&#252;damerika, in Indien und Afrika eingerichtet. Letztes Jahr kamen sie auf uns zu. In Bobodioulasso haben sie bereits eine solche Station und nun suchten sie eine verl&#228;ssliche Struktur f&#252;r die Hauptstadt. Ja, verl&#228;sslich ist AMPO und wir freuen uns sehr &#252;ber deren Lob und Anerkennung.</p>
<p>Zusammen mit den Optikern kamen auch zwei hochversierte Informatiker. Beide schlugen die H&#228;nde &#252;ber dem Kopf zusammen: allein im Computer unserer Sekret&#228;rin fanden sie 46.000 Viren! In erster Linie danken wir dies unseren USB-Sticks. Damit schwirren die Viren von einem Ort zum anderen bei uns. Leider ist wiederum unser afrikanisches Netz so schwach, dass wir vieles nicht schicken k&#246;nnen.</p>
<p>Nun ging es los: innerhalb von einer Woche gruben wir 350 m Kabel ein, und jetzt ist sowohl unsere Buchhaltung (die monatlich die Ergebnisse nach Deutschland ins B&#252;ro schickt), unsere Sekret&#228;rin, nat&#252;rlich die Deutschsektion mit Nicole und auch der Kindercomputerraum direkt online &#8211; ein Wunder. Selbst unser Restaurant ist zu einem Cybercafé geworden. Versehen mit Passwort kann hier jeder nun seinen Laptop anschlie&#223;en &#8211; die ersten Kunden sitzen dort seit heute morgen. Wir danken den Spaniern! Einer der Informatiker kehrt Ende August zur&#252;ck, dann wird das Werk vollendet. Bald gibt es sogar vermutlich eine Webkameraeinstellung auf die Stra&#223;e vor den Waisenh&#228;usern, wo man jederzeit und t&#228;glich sehen kann was f&#252;r ein Wetter bei uns herrscht und wie es uns so geht! Also wirklich, AMPO geht doch mit der Zeit, nicht wahr?</p>
<p>Auf unserer Farm wurden die fertig ausgebildeten Jungbauern in ihre D&#246;rfer entlassen und 80 neue Jungen traten an. Dort waren die Direktoren und ich heute morgen, um sie bei uns willkommen zu hei&#223;en. Unser Hengst wurde uns einen Kilometer entgegen geritten, dies ist hier so &#252;blich zur Begr&#252;&#223;ung eines hohen Gastes. Er galoppiert dann voraus um den Weg zu weisen. Die gesamte Einfahrt entlang standen &#8211; sichtlich stolz &#8211; alle Jungen in ihren neuen Arbeitsklamotten, Latzhosen und Gummistiefeln, einige mit ihren gro&#223;en Arbeitshandschuhen und trommelten und klatschten. In Gruppen stellten sie sich vor und ich hielt eine z&#252;ndende Rede.</p>
<p>Unser Erfolg ist gut ersichtlich: Von den 160 Jungen, die bislang in ihre D&#246;rfer als &#246;kologisch geschulte Jungbauern zur&#252;ckgekehrt sind, ist kein einziger Stra&#223;enjunge geworden, alle sind dort, wo sie hingeh&#246;ren: in ihrer Familie. Dort machen sie den anderen vor, wie man ohne teuren Kunstd&#252;nger und ohne Insektizide zu guten Ergebnissen kommt und vielen Nachbarn leuchtet es ein. Ihre B&#246;den sind durch extensiven Gebrauch derselben n&#228;mlich m&#252;de geworden und sie fragen sich, warum. Viele versuchen es nun wieder mit den althergebrachten Methoden, plus der Anregungen der jungen AMPO-Bauern &#8211; sie arbeiten bereits mit den neuen Erkenntnissen der tropischen Landwirtschaft. Dies war zu Beginn meine eigentliche Idee der Landwirtschaftsschule. Nur durch die gro&#223;e Unterst&#252;tzung der Dr.-Elvire-Engel- Stiftung aus Luxemburg l&#228;uft alles, denn die Farm Tondtenga ist ein kostenintensives Projekt.</p>
<div id="attachment_3744" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/09/2010-06-22-Rundbrief-4.jpg"title="Katrin Rohde beim Optiker"  rel="lightbox[id3742]"><img class="size-medium wp-image-3744 " title="Katrin Rohde beim Optiker" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/09/2010-06-22-Rundbrief-4-240x180.jpg" alt="Katrin Rohde beim Optiker" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Katrin Rohde beim Optiker</p></div>
<p>&#228;hnlich, aber ein viertel so gro&#223;, soll nun eine neue Einrichtung entstehen. Eigentlich wollte ich ja nichts neues mehr bauen, aber nun wurde uns in Anerkennung der guten AMPO-Taten zur Fluthilfe ein Grundst&#252;ck am Rande der Stadt vom Staat geschenkt. Nach langem Nachdenken soll dort eine kleine &#246;kologische Farm f&#252;r 25 M&#228;dchen entstehen, ausschlie&#223;lich f&#252;r Gem&#252;seg&#228;rten und H&#252;hner- und Kaninchenzucht. Dort sollen auch f&#252;nf alte familienlose Frauen wohnen. Diese k&#246;nnen gut mitg&#228;rtnern und Rat geben, gleichzeitig k&#246;nnen sich die jungen M&#228;dchen um die Alten k&#252;mmern. So ist die Idee.</p>
<p>Als erstes wollen wir eine gro&#223;e Mauer drumherum bauen. Diese kostet pro Meter 80 Euro. Sollten Sie daf&#252;r einen Spender finden: dieser darf sich seinen Meter Mauerfarbe aussuchen und sein Name wird in den Zement geritzt. Ist das nicht auch ein prima Geburtstagsgeschenk f&#252;r Ihre beste Freundin? Foto folgt dann &#8211; aber erst wenn wir genug gesammelt haben, also vermutlich zum Beginn des n&#228;chsten Jahres, sage ich mal so &#8230;</p>
<p>Nach f&#252;nf erfrischenden Wochen in Deutschland kehrte ich Anfang Juni nach Ouagadougou zur&#252;ck und war mal wieder gerade richtig zu Beginn der Regenzeit angekommen. Meine Reise verlief diesmal sehr gut, ohne Schmerzen in den operierten Knien (f&#252;nf Wochen mit Koffer in der Hand!) und mit gut besuchten Vortr&#228;gen. Allen Helfern gro&#223;en Dank, vor allem Gerolf Wolpmann (Bremer &#252;berseemuseum) und der begeisternden Frau Elfriede Orda, die uns alle mit ihrem Charme hinriss: Sie organisierte einen h&#246;chst erfolgreichen Galaabend im M&#252;nchener V&#246;lkerkundemuseum. Sie sehen: ich werde langsam so alt, dass man mich in Museen ausstellt &#8230;</p>
<p>Ich ging sehr gest&#228;rkt aus unserer Hauptversammlung auf die Reise gegangen, denn 40 Vereinsmitglieder waren sich einig: AMPO ist auf dem richtigen Weg. Buchhaltung und Zahlen stimmen laut eingereistem deutschen Wirtschaftspr&#252;fer, die Krankenstation arbeitet korrekt, hygienisch einwandfrei und den so bed&#252;rftigen Patienten zugetan. Gerade ist mein Buch in einem neuen Verlag erschienen, hier ein gro&#223;er Dank an Gaby von Malottki, die den Gro&#223;teil dieser Arbeit auf sich nahm. Ein Zusatzkapitel ist drin und einige neuere Fotos. Nun soll es auf spanisch sogar als e-book erscheinen, na, wie ich schon sagte, AMPO geht mit der Zeit &#8230;!</p>
<p>Wir haben neue Flyer, eine neue Informationsmappe, eine verbesserte Website, alle Mitglieder und Spender sind motiviert. Ganz besonders danke ich hier unseren aktiven Vorst&#228;nden von Verein und Stiftung, die sich viele gute Gedanken machen und ihre Arbeit in das Erstellen neuer Statuten und das allgemeine Fortkommen aller unserer Projekte stecken. Trotz Weltfinanzkrise soll es bei uns in Afrika weitergehen und ich danke Ihnen allen wie immer f&#252;r Ihr Vertrauen in unser AMPO hier in Ouagadougou. Nach wie vor stehen die Waisenkinder, die verlassenen, misshandelten und gefundenen Kinder an erster Stelle jeglicher Hilfe, die wir geben k&#246;nnen.</p>
<p>Ich wei&#223;, dass Sie fest zu uns stehen, liebe Freunde, unser Kreis vergr&#246;&#223;ert sich und auch Sie sprechen gut &#252;ber uns zu anderen. Dies merken wir an unseren vielen neueren Spendern. Seien Sie innig bedankt daf&#252;r! Nach wie vor brauchen wir m&#246;glichst viel Hilfe in aller Form. Es kommen vor allem so viele Kinder mit ernsten Problemen zu uns.</p>
<p>AMPO zu helfen ist durchaus und im besten Sinne ansteckend! Wir alle w&#252;nschen Ihnen in Europa einen fr&#246;hlichen Sommer, eine vergn&#252;gte Aus-Zeit mit der Familie, damit Sie erholt und heiter wieder in Ihren Alltag gehen k&#246;nnen.</p>
<p>Allen Segen aus Afrika dazu sendet Ihnen<br />
<em>Ihre Katrin Rohde</em></p>
<p><strong>Liebe Paten!</strong><br />
Bitte denken Sie schon jetzt an die Weihnachtsp&#228;ckchen. Der Container geht Anfang September.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>SAHEL e.V.</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel.0 45 22 &#8211; 78 98 85 • Fax 0 45 22 &#8211; 78 98 86<br />
Email: <a href="mailto:info.sahel@sahel.de" target="_blank">info.sahel@sahel.de</a> Internet: <a title="www.sahel.de" href="../">www.sahel.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n: • Kto. Nr. 5785 • BLZ 210 501 70<br />
Internationale Bankverbindung: IBAN (Konto-Nr.):<br />
DE27 2105 0170 0000 005785 BIC (Bankidentifikation): NOLADE21KIE</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a class="st_tag internal_tag" title="Beitr&#228;ge mit Tag Katrin Rohde" rel="tag" href="../tag/katrin-rohde">Katrin Rohde</a> &#8211; Stiftung</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel. 0 45 22 &#8211; 50 82 34 • Fax: 0 45 22 &#8211; 50 837<br />
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		<title>AMPO-Rundbrief: April 2010</title>
		<link>http://www.sahel.de/2010/04/21/ampo-rundbrief-april-2010</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 14:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Rohde]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Tenga]]></category>
		<category><![CDATA[Ouagadougou]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Waisenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Witwen]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde unserer Waisenkinder in Burkina Faso,
gerne w&#252;rde ich einmal alle meine Rundbriefe an Sie z&#228;hlen! Ich schrieb so drei bis vier pro Jahr seit 1998, und sicherlich gibt es bald einmal ein Jubil&#228;um. Leider komme ich mal wieder nicht ins Internet (dort stehen sie alle auf der Website), denn unsere Stadt am Rande der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Freunde unserer Waisenkinder in Burkina Faso,</strong></p>
<p><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/04/Newsletter-April-2010.jpg" rel="lightbox[id2810]"><img class="alignright size-medium wp-image-2912" title="Newsletter-April-2010" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2010/04/Newsletter-April-2010-240x178.jpg" alt="" width="240" height="178" /></a>gerne w&#252;rde ich einmal alle meine Rundbriefe an Sie z&#228;hlen! Ich schrieb so drei bis vier pro Jahr seit 1998, und sicherlich gibt es bald einmal ein Jubil&#228;um. Leider komme ich mal wieder nicht ins Internet (dort stehen sie alle auf der Website), denn unsere Stadt am Rande der W&#252;ste hat Probleme mit der Elektrizit&#228;t, mit dem Telefonnetz und mit dem Wasser. Tagelang gibt es keine Mailverbindung mit dem deutschen Verein und mit Ihnen allen. T&#228;glich und n&#228;chtlich f&#228;llt zus&#228;tzlich jeweils f&#252;r drei bis sechs Stunden der Strom aus. Dann springt er mit dreifacher Kraft an. Nach so einem Knall muss dann so mancher K&#252;hlschrank und manche Festplatte ersetzt werden&#8230; wenn man nicht rechtzeitig die Kabel zog. So kann man nat&#252;rlich nicht korrekt arbeiten, und viele Beamte ziehen einfach ihre Zeitungen heraus oder begeben sich schon vormittags in die verdiente Mittagspause. Nat&#252;rlich geht das nicht bei AMPO, hier gibt es immer etwas zu tun, und wenn es das Aufr&#228;umen der vielen Magazine und Schubladen ist! Soviel zu den t&#228;glichen kleinen Sorgen &#8211; mit den Kindern hingegen haben wir zur Zeit gar keine Probleme! Die meisten lernen flei&#223;ig, Jacob und Andrea stehen im Abitur.</p>
<p>Ali ist seit drei Jahren drau&#223;en und beendet nun seine Hochschule als Verwaltungsspezialist auf hohem Niveau. Er kam ganz besorgt zu mir: f&#252;r die Abschlussfeier braucht er einen Anzug. Dabei lebt er seit Beginn seiner Ausbildung sehr bescheiden von umgerechnet nur 15 Euro im Monat. Nat&#252;rlich hat er den bekommen, samt Schuhen, Socken und Schlips! Mariam beendet ihre Buchhalterausbildung und hat erstklassige Zeugnisse. Sie findet leicht Arbeit.</p>
<p>Balima ist eine gute Schneiderin, frisch aus ihrem Perfektionsjahr, voller Ideen und sehr genau in ihrer Arbeit. Zukunftsfroh wird sie sich selbstst&#228;ndig machen und wiederum ein junges Lehrm&#228;dchen von AMPO in ihrem kleinen Schneideratelier aufnehmen &#8211; so schlie&#223;en sich die Kreise. Roland hat gerade seine Auswahlpr&#252;fung bestanden und geht als Krankenpfleger in den staatlichen Dienst, so wie schon Daouda vor ihm.</p>
<p>Seit drei Jahren ist Daouda zweiter Mann einer einsamen staatlichen Krankenstation weit im Norden hinter Gorom-Gorom. Um zu uns zu kommen, braucht er zwei Tage, auf Kamelen und auf Pirogen &#252;ber die Mare, sp&#228;ter dann mit dem Buschtaxi &#252;ber die Pisten. In so einer Krankenstation gibt es keinen R&#246;ntgenapparat, keine Laboruntersuchungen, da muss man sich selbst helfen und Blinddarmoperationen und Geburten bei Petroleumlampenlicht bew&#228;ltigen so gut es eben geht. Dies werden sp&#228;ter die besten Attaché de Santé, und eines Tages wird Daouda bestimmt der Leiter unserer Krankenstation werden! Die gr&#246;&#223;ten Probleme machen uns zwei Jungen, die beide schon drau&#223;en leben: zun&#228;chst Aziz, den ich mit sieben Jahren von der Stra&#223;e holte. Leider hatte er schon zu viele Drogen genommen und trug Sch&#228;den davon. Zur Schule reicht es einfach nicht, Jahre haben wir uns bem&#252;ht, er lernt das Lesen und Schreiben nicht. Dazu ist er ein Asthmakind und kann nicht so einfach Schreiner werden. Was tun?</p>
<p>Auch Alain, schon vier Jahre drau&#223;en, f&#228;llt immer tiefer in seine Depressionen. Er wird aggressiv allen gegen&#252;ber, nur mir nicht. Trotzdem muss er sich drau&#223;en selbstst&#228;ndig erhalten k&#246;nnen, was tun? Dies sind F&#228;lle die oft in der Direktorenrunde diskutiert werden. Kleine L&#246;sungen finden wir, aber auf die Dauer wird es schwer. Unser g&#228;nzlich gel&#228;hmter Adama, den ich vor Jahren im Krankenhaus fand, geh&#246;rt auch dazu. Er liegt bei uns auf der Reha- Station, geduldig und bescheiden, aber seine Restfamilie besucht ihn nie. So haben wir ihn nun als Stammgast aufgenommen, wir haben keine Wahl. Der arme Junge ist ein trauriger Fall. Er lebt jedenfalls immerhin mit uns allen, und wenn er l&#228;chelt geht die Sonne auf!</p>
<p>Vielleicht haben Sie geh&#246;rt, dass das Buch &#8220;Mama Tenga&#8221;, das ich vor Jahren schrieb, vergriffen ist? Nun habe ich mich an ein Zusatzkapitel gemacht und es wir bis zum Mai in einem anderen Verlag neu erscheinen. Bis heute gibt es kein anderes Buch mit Beschreibungen &#252;ber Burkina Faso, trotz Steinmeyer und Schlingensief gibt es wenig Informationen &#252;ber das wirkliche Leben der Menschen hier.</p>
<p>So bin ich froh, dass ich zum allgemeinen Wissen beisteuern kann, denn Burkina Faso ist es wert! Es stimmt, wir sind arm, aber wir kennen Achtung und Respekt und H&#246;flichkeit. Oft stehen hier bescheidene Menschen beispielhaft f&#252;r viele menschlichen Werte, die im eiligen Europa l&#228;ngst vergessen sind. Was Sie dieses Jahr als Schnee bekamen, ging ja bei uns in Ouagadougou als Jahrhundertflut im September nieder. Noch immer sind hunderte von Menschen ohne Haus, Gott sei Dank kann man bei unseren Temperaturen drau&#223;en schlafen. Unsere AMPO- Waisenh&#228;user waren kaum betroffen. AMPO bekam Mittel zur Soforthilfe. Zur Zeit bauen wir gerade das 58. Haus f&#252;r betroffene Familien mit vielen Kindern, vornehmlich Witwen und Behinderte. Sehr gl&#252;cklich bin ich &#252;ber meine neue Mitarbeiterin Nicole Grimminger, die auch gleich unten zu Wort kommt. Sie ist fix, vergn&#252;gt und arbeitsam &#8211; was will ich mehr! Den gesamten Mai &#252;ber reise ich durch Deutschland, vielleicht sehen wir uns irgendw&#246; Das w&#228;re sch&#246;n! Der Reiseplan ist im B&#252;ro zu erfragen und steht auch auf unserer Homepage.</p>
<p>Nun w&#252;nsche ich Ihnen alsbald einen sch&#246;nen Fr&#252;hling, und dass der Sommer Ihren so harten Winter wieder gut mache! Gottes Segen, gute Gesundheit und viel Heiterkeit w&#252;nscht Ihnen samt allen 320 Kindern aus Ouagadougou.</p>
<p>Ihre<br />
<em>Katrin Rohde</em></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Liebe AMPO-Freunde,</p>
<p>eigentlich hatte ich ja gedacht, ich w&#252;sste schon einiges &#252;ber Burkina Faso &#8230; immerhin bin ich doch schon drei Mal hier gewesen, hatte f&#252;r die Uni Forschungsarbeit im BWL-Bereich ausgef&#252;hrt und versucht, meine Landessprachkenntnisse zu erweitern.</p>
<p>Aus AMPO-Sicht sieht aber wieder alles ganz anders aus: hier sind es keine Zahlen, hier geht es ausschlie&#223;lich um Menschen, und zwar um solche, die nicht so viel Gl&#252;ck haben, wie ich. T&#228;glich gehe ich um mit Kindern ohne Eltern, mit Frauen in Notsituationen und mit Menschen ohne Hoffnung – jedoch vergesse ich das h&#228;ufig, da sie fast immer lachen! Ihre Lebensfreude und Freundlichkeit ist mitrei&#223;end, egal wie bescheiden sie leben. Jeden Tag lerne ich dazu, wie ich mein Leben hier in der Hauptstadt von Burkina Faso organisieren kann. Hierbei helfen mir unter anderem die AMPO-Mitarbeiter und auch Katrin gibt mir immer wieder Tipps &#8211; manchmal ungern, weil sie es f&#252;r eine Bevormundung h&#228;lt. Ich nicht.</p>
<p>Die vielen Stromausf&#228;lle in Ouagadougou sind h&#246;chst &#228;rgerlich! Immer, wenn der Computer – puff, ohne Vorwarnung – ausgeht, wende ich mich anderen Aufgaben zu, die auch ohne Strom erledigt werden k&#246;nnen. Nicht nur dies ist ein gro&#223;er Unterschied zu meinen bisherigen Arbeitspl&#228;tzen in Deutschland, sondern auch das Klima in meinem sch&#246;nen, neugestalteten B&#252;ro auf dem Gel&#228;nde des Jungenwaisenhauses unterscheidet sich gewaltig von anderen B&#252;ros, z.B. in burkinischen Ministerien. Deren Klimaanlagen sind so geregelt, dass man Angst haben muss, mit einer dicken Erk&#228;ltung wieder rauszukommen. Bei AMPO gibt es keine Klimaanlagen, nur Ventilatoren &#8211; wenn Strom da ist. Und da kann ich mich nun entscheiden zwischen umher wirbelnden Papieren oder stehender Hitze – zurzeit 44°. Ist mein Ventilator ausgeschaltet und afrikanische Mitarbeiter kommen in mein B&#252;ro, stellen sie ihn h&#246;flich an, weil sie meinen, ich habe ihn vergessen – komisch! Ich bin sehr froh, dass ich bei AMPO bin und durch meine Arbeit diese gewachsene Institution in Ouagadougou unterst&#252;tzen kann. So helfe ich mit, vielen Menschen in Burkina Faso eine bessere Zukunft zu erm&#246;glichen und wer wei&#223;, was sie daraus f&#252;r sich und die Welt machen.</p>
<p>Als ich Katrin traf, mochte ich sie auf Anhieb, und die AMPO-Einrichtungen beeindruckten mich sofort. Da mich auch meine privaten Wege nach Burkina Faso f&#252;hrten, habe ich doppeltes Gl&#252;ck gehabt! Ich arbeite nun in einem tollen Team mit rund 80 burkinischen Mitarbeitern, die sich von Herzen f&#252;r ihre AMPO-Kinder einsetzen. Eine meiner Aufgaben bei AMPO ist die Unterst&#252;tzung der Patenschaften zwischen den AMPO-Kindern und ihren Paten im Ausland. Und hier habe ich auch gleich meine erste Nachricht f&#252;r Sie: 15 Kinder, die seit dem Jahr 2009 in den AMPO-Waisenh&#228;usern wohnen, M&#228;dchen sowie Jungen, zwischen 8 und 12 Jahren, haben noch keine Paten. Alle Kinder w&#252;nschen sich einen Paten, eine Patin oder auch eine ganze Familie! Wenn Sie Interesse an einer Patenschaft haben, dann wenden Sie sich bitte an unsere Gesch&#228;ftsstelle in Pl&#246;n. Die AMPO-Kinder freuen sich schon auf Sie! Und ich auch!</p>
<p>Ihre<br />
<em>Nicole Grimminger</em><br />
Assistentin von Katrin Rohde</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>&#8230; und zum Schluss noch ein kurzer Hinweis aus der Gesch&#228;ftstelle in Pl&#246;n. Wie Sie sehen, haben wir unseren Flyer aktualisiert und umgestaltet &#8211; wir hoffen, er gef&#228;llt Ihnen. Er ist nun auch in den Sprachen Englisch und Franz&#246;sisch erh&#228;ltlich. In diesem Zuge ist au&#223;erdem eine neue Infomappe entstanden, in der alle AMPO- Einrichtungen genauer vorgestellt werden. Die Flyer und die Mappen k&#246;nnen Sie gern bei uns anfordern und an Interessierte weitergeben.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e aus Pl&#246;n<br />
<em>Sabine Duwe &amp; Ricarda Dittrich</em></p>
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		<title>AMPO-Rundbrief: AMPO-Kalender 2010</title>
		<link>http://www.sahel.de/2009/11/20/ampo-rundbrief-ampo-kalender-2010</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe AMPO-Freunde,
kennen Sie schon den neuen AMPO-Kalender?
Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr wieder einen Jahreskalender f&#252;r Sie zusammengestellt. Der neue Kalender 2010 gibt einen sch&#246;nen &#220;berblick in Bildern &#252;ber die Aktivit&#228;ten in und um AMPO. Tauchen Sie ein in die Welt von AMPO. Von den fu&#223;ballvernarrten Jungs &#252;ber herzliche Erzieher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe AMPO-Freunde,<br />
<strong>kennen Sie schon den neuen AMPO-Kalender?</strong></p>
<p>Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr wieder einen Jahreskalender f&#252;r Sie zusammengestellt. Der neue Kalender 2010 gibt einen sch&#246;nen &#220;berblick in Bildern &#252;ber die Aktivit&#228;ten in und um AMPO. Tauchen Sie ein in die Welt von AMPO. Von den fu&#223;ballvernarrten Jungs &#252;ber herzliche Erzieher bis hin zu den Kleinsten, die im &#8220;G&#228;nsemarsch&#8221; &#252;ber den Hof spazieren … alle sind per Foto vertreten. Machen Sie sich und Ihren Lieben eine Freude zu Weihnachten und helfen Sie damit den Kindern von AMPO!</p>
<p>Eine kurze Zusammenfassung der Einrichtungen von AMPO und weitere Interessante Informationen finden Sie ebenfalls im Kalender. Er kostet 9,50 Euro und ist &#252;ber unsere Gesch&#228;ftsstelle in Pl&#246;n erh&#228;ltlich.</p>
<p>Es gr&#252;&#223;en Sie ganz herzlich<br />
Sabine Duwe &amp; Ricarda Dittrich aus der Gesch&#228;ftsstelle in Pl&#246;n</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AMPO-Rundbrief Oktober 2009: Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso</title>
		<link>http://www.sahel.de/2009/10/16/a-m-p-o-rundbrief-oktober-2009-aktuelle-nachrichten-aus-burkina-faso</link>
		<comments>http://www.sahel.de/2009/10/16/a-m-p-o-rundbrief-oktober-2009-aktuelle-nachrichten-aus-burkina-faso#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[AMPO-Rundbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Rohde]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Ouagadougou]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe AMPO-Freunde,
Tobias Sassmann und Nathalie Schroeder
Katrin Rohde ist seit vielen Jahren zum ersten Mal in ihrem langverdienten Urlaub. Erstmalig wird sie selbst jedoch im Dezember einen Jahresbericht der afrikanischen Einrichtungen an alle Spender schicken.
Heute schreiben Ihnen Tobias Sassmann und Nathalie Schroeder. Wir haben gerade vier Wochen bei AMPO als Praktikanten gearbeitet. Nathalie kennt AMPO schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe AMPO-Freunde,</p>
<div id="attachment_2300" class="wp-caption alignright" style="width: 249px"><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2009/10/2009-09-22-MIA.jpg"title="Tobias Sassmann und Nathalie Schroeder"  rel="lightbox[id2299]"><img class="size-medium wp-image-2300 " title="Tobias Sassmann und Nathalie Schroeder" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2009/10/2009-09-22-MIA-239x361.jpg" alt="Tobias Sassmann und Nathalie Schroeder" width="239" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Sassmann und Nathalie Schroeder</p></div>
<p>Katrin Rohde ist seit vielen Jahren zum ersten Mal in ihrem langverdienten Urlaub. Erstmalig wird sie selbst jedoch im Dezember einen Jahresbericht der afrikanischen Einrichtungen an alle Spender schicken.</p>
<p>Heute schreiben Ihnen Tobias Sassmann und Nathalie Schroeder. Wir haben gerade vier Wochen bei AMPO als Praktikanten gearbeitet. Nathalie kennt AMPO schon seit 1998 und ist nun das sechste Mal hier.</p>
<p>W&#228;hrend die Kinder bei ihrer Gro&#223;familie in den Ferien waren, wurden die zwei Waisenh&#228;user mit gro&#223;em Aufwand und von vielen flei&#223;igen Handwerkern gr&#252;ndlich renoviert. So wurde z.B. der Hof bei den Jungs mit neuem Kies aufgesch&#252;ttet und die H&#252;tten bekamen neue Strohd&#228;cher. In der Krankenstation gibt es von nun an einen gr&#246;&#223;eren Wartesaal mit wundersch&#246;nen Batiken an der Wand. Die freundlich gelbe Wandfarbe und die strahlend blau gestrichenen B&#228;nke erinnern eher an die gem&#252;tliche Wartehalle eines &#8220;kleinen Provinzbahnhofs&#8221; als an ein Krankenhaus.</p>
<p>Eine ganze Woche durften wir die M&#228;dchen und die Kleinkinder aus den H&#228;usern  MIA und ALMA in ihr Ferienlager auf dem Gel&#228;nde der Lehrfarm Tond Tenga begleiten. Mit vier vollgepackten Autos fuhren wir singend und trommelnd von Ouagadougou 20 km aufs Land.</p>
<p>Sogleich wurde eine kleine K&#252;che eingerichtet und die Klassenzimmer als Schlafr&#228;ume bezogen. Die Kinder, die sonst nur den kleinen Innenhof von MIA und ALMA gewohnt sind, machten sich sofort daran, ihr weitl&#228;ufiges Spielgel&#228;nde zu erkunden. Da gab es z.B. viele Ziegen, eine Herde K&#252;he und Pferde. Jeden Nachmittag durften die Kleinkinder und die jungen Frauen unter der Aufsicht und F&#252;hrung des Pferdeh&#252;ters auf den Pferden reiten &#8211; eine Riesenattraktion &#8211; und anfangs auch eine echte Mutprobe. Um 7 Uhr morgens, als die Hitze noch ertr&#228;glich war, machten alle zusammen Morgensport auf dem gro&#223;en Sandplatz. Danach wurde nach Herzenslust gespielt, gelesen und gemalt. In regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden gab es f&#252;r die jungen Frauen unter der Leitung ihrer Erzieher Gespr&#228;chsrunden &#252;ber Hygiene, Gesundheit und Kindererziehung. Abends, nach dem Gebet und dem gemeinsamen Essen, was im &#252;brigen &#228;u&#223;erst reichhaltig und lecker war, wurde noch bis zur Nachtruhe getrommelt, gesungen und getanzt. Im gemeinsamen Abschlussgebet der Christen und Muslime am letzten Abend dankten alle Kinder Katrin Rohde, den Erziehern und vor allem den Spendern aus Deutschland, die ihnen diese sch&#246;ne Ferienwoche erm&#246;glicht haben!</p>
<p>Zur&#252;ck in Ouagadougou begann fr&#252;hmorgens am 1. September ein au&#223;ergew&#246;hnlich heftiger Regen, der sich, je nach Landesteil, 10-12 Stunden hinzog. Um 6 Uhr stand unser Praktikantenzimmer 15 cm unter Wasser, ebenso das B&#252;ro der Direktorin von AMPO Annexe. Zusammen mit den Nachtw&#228;chtern waren wir Stunden lang damit besch&#228;ftigt, mit Eimern und Schaufeln das Wasser aus den Zimmern zu sch&#246;pfen und im B&#252;ro Akten, Fotos und Schulhefte zu bergen bzw. zum Trocknen auszubreiten. Dank der stabilen Bauweise und dem hochgelegenen Standort von AMPO haben die Grundmauern und D&#228;cher dem sintflutartigen Regen standgehalten.</p>
<div id="attachment_2301" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2009/10/2009-09-22-Rundbrief.jpg"title="Zerst&#246;rte Behausung"  rel="lightbox[id2299]"><img class="size-medium wp-image-2301 " title="Zerst&#246;rte Behausung" src="http://www.sahel.de/wp-content/uploads/2009/10/2009-09-22-Rundbrief-240x180.jpg" alt="Zerst&#246;rte Behausung" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Zerst&#246;rte Behausung</p></div>
<p>Viel dramatischer waren die Folgen in anderen und vor allem niedriger gelegenen Stadtteilen. Das Viertel, in dem Katrin Rohde wohnt, versank 1,50 Meter tief in schlammigen Wassermassen. Einsatzkr&#228;fte der Armee r&#252;ckten mit Reitern aus, um die Menschen aus ihren zusammenbrechenden H&#252;tten und H&#228;usern zu retten, zumal hier kaum einer schwimmen kann. Die Menschen waren noch in den H&#228;usern von der starken Str&#246;mung &#252;berrascht worden. Am schlimmsten hatte es die Menschen in den Randbezirken von Ouagadougou getroffen, die ihre Behausungen oftmals auf nicht ausgewiesenem Bauland und nur aus Lehmziegeln errichtet haben. Die Mauern rutschten weg, st&#252;rzten ein oder zerflossen regelrecht. Es gab hunderte von Verwundeten, vor allem Kinder wurden von herabfallenden Mauern verletzt.</p>
<p>Nach offiziellen Angaben starben 8 Menschen, sind knapp 25 000 Behausungen zerst&#246;rt und 150 000 Menschen obdachlos geworden. Wir wissen jedoch alle, dass es sich um mindestens doppelt so viele Opfer handelt. Zehntausende Menschen wurden in Schulen untergebracht und keiner wei&#223;, was mit ihnen geschehen soll wenn bald die Schule beginnt. Da es sich erst zum Ende der Regenzeit, also im November, wirklich lohnt, die H&#228;user neu aufzubauen, hat Katrin Rohde in der Personalversammlung die Herstellung von Sands&#228;cken initiiert, um beim n&#228;chsten schweren Regen besser vorbereitet zu sein. Bei Lehmh&#252;tten hilft das allerdings nicht!</p>
<p>Auch bei AMPO suchen nun viele Menschen Hilfe, was unsere finanziellen M&#246;glichkeiten weit &#252;bersteigt. Deshalb sind wir dankbar f&#252;r alle au&#223;erplanm&#228;&#223;igen Spenden auf das Konto von Sahel e.V. mit dem Kennwort &#8220;Hochwasserkatastrophe&#8221;.</p>
<p>Wir alle m&#252;ssen jetzt fest zusammenhalten, damit die Menschen in Burkina Faso die restliche Regenzeit gut &#252;berstehen und ihre H&#228;user bald wieder aufbauen k&#246;nnen.</p>
<p>Managré  Nooma &#8211; Das Gute geht nicht verloren.</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e aus Burkina Faso,<br />
<em>von Tobias und Nathalie</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>SAHEL e.V.</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel.0 45 22 &#8211; 78 98 85 • Fax 0 45 22 &#8211; 78 98 86<br />
Email: <a href="mailto:info.sahel@sahel.de" target="_blank">info.sahel@sahel.de</a> Internet: <a title="www.sahel.de" href="../">www.sahel.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n: • Kto. Nr. 5785 • BLZ 210 501 70<br />
Internationale Bankverbindung: IBAN (Konto-Nr.):<br />
DE27 2105 0170 0000 005785 BIC (Bankidentifikation): NOLADE21KIE</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a class="st_tag internal_tag" title="Beitr&#228;ge mit Tag Katrin Rohde" rel="tag" href="../tag/katrin-rohde">Katrin Rohde</a> &#8211; Stiftung</strong><br />
Am Strohberg 2 • 24306 Pl&#246;n • Tel. 0 45 22 &#8211; 50 82 34 • Fax: 0 45 22 &#8211; 50 837<br />
Email: <a href="mailto:info@katrin-rohde-stiftung.de" target="_blank">info@katrin-rohde-stiftung.de</a> Internet: <a class="extlink" title="www.katrin-rohde-stiftung.de" href="http://www.katrin-rohde-stiftung.de/" target="_blank" class="extlink">www.katrin-rohde-stiftung.de</a><br />
Spendenkonto bei der F&#246;rde Sparkasse Pl&#246;n:<br />
• Kto. Nr. 100 203 595BLZ 210 501 70, IBAN (Konto-Nr.): DE21 2105 0170 0100 20395 BIC: NOLADE21KIE</p>
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