Von Timo Nadolny
07.12.2008
Nun bin ich seit 2 Wochen in Ouagadougou und mit Freude, Erschrecken und Erstaunen habe ich festgestellt, dass ich schon wieder voll eingetaucht bin in das AMPO-Leben. Ich habe mich noch nicht einmal richtig bei meiner Familie gemeldet…
Das liegt aber vor allem daran, dass ich bisher sehr viel Arbeit habe und den ganzen Tag auf Achse bin. Von 6 Uhr morgens bis spät abends bin ich unterwegs. Hauptsächlich in den beiden Waisenhäusern, aber auch in den anderen AMPO-Projekten und in der Innenstadt der unbeschreiblichen Stadt Ouagadougou. Dabei ist bisher noch kein Tag vergangen, an dem ich noch keinen alten Bekannten getroffen habe. Das ist sehr schön, gleichzeitig auch anstrengend, da ich immer wieder das selbe erzähle und das selbe gefragt werde.
‘Timos Rundbrief: Nun bin ich seit 2 Wochen in Ouagadougou’ weiterlesen
Liebe Freunde der Waisenkinder in Burkina Faso,
seien Sie herzlich gegrüßt! Dieser Sommer war sehr lang, ich habe Sie alle schon ordentlich vermisst.
Hier nun unser Herbstbericht aus Ouagadougou:
Seit 30 Jahren hat es nicht so geregnet wie diesen Sommer in unserer Regenzeit knapp südlich der Sahara. Wir haben eine wunderbare Ernte, die wir gerade einfahren. Mais, Hirse und Erdnuss sind wohl gelungen, das konnten wir etliche Jahre lang nicht sagen. Es ist auch gerade jetzt besonders wichtig, denn die Bevölkerung kann sich aufgrund der allgemeinen weltweiten Teuerungen kaum noch halten. Was in Europa den Menschen an Teuerungen zu schaffen macht ist hier gleichsam das Ende der Existenz, so dicht lebt man hier in der Stadt oft an der Armutsgrenze. Der Preis eines Sackes Reis hat sich seit dem letzten Jahr verdreifacht! Viele Menschen können sich knapp noch ernähren, aber Medikamente zahlen oder die Kinder zur Schule schicken, das schaffen sie nicht mehr. Und gerade das ist doch so wichtig!
‘AMPO-Rundbrief Oktober 2008 – aktuelle Nachrichten von Katrin Rohde aus Burkina Faso -’ weiterlesen
400 Kinder, 150 erwachsene Afrikaner und 50 Weißnasen feierten gemeinsam drei Tage und zwei Nächte auf der A.M.P.O.-Farm Tondtenga.

Gründe dafür gab es viele:
1. Katrin Rohde, Gründerin aller Einrichtungen, wurde 60 Jahre alt.
2. Gefeiert wurde auch die Verleihung des Ritterordens „Chevalier de l´Ordre National de Burkina Faso“ an sie.
3. 12 A.M.P.O.-Kinder bestanden die Mittlere Reife.
4. 25 A.M.P.O.-Kinder schrieben gemeinsam ein Buch mit afrikanischen Geschichten.
5. Dieses Buch brachte dem Waisenhaus 70.000 Euro ein, eine respektable Summe.
Von diesem Geld schicken nun unsere eigenen Waisenkinder 600 externe gute Schüler für drei weitere Jahre auf die Schule. Dies ist ein wahrer Grund zum feiern!
6. Kein Grund zum feiern, denn wir werden ihn sehr vermissen, ist der Abflug von unserem Mitarbeiter John Porteous. Trotzdem war es auch für ihn ein unvergessliches Abschiedsfest.
‘Woodstock in Ouaga: Ein Jahrhundertfest!’ weiterlesen

Liebe AMPO-Freunde!
Einmal mehr bedanken wir uns für Ihre Treue und Freundschaft zu unseren Waisenkindern und zu unseren Einrichtungen in Burkina Faso. Gerade jetzt, nach dem großen UNICEF Skandal, sind wir besonders froh und glücklich, dass Sie uns erhalten geblieben sind.
Auch unser kleiner Verein, der Sahel. e.V., besitzt jenes besagte DZI-Spendensiegel, von dem es in ganz Deutschland nur ca. 200 gibt…
‘AMPO-Rundbrief April 2008: Aktuelle Nachrichten aus Burkina Faso!’ weiterlesen
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Der etwas andere Rundbrief aus Deutschland, im Oktober 2007
Ein Vierteljahr in Europa, ohne die Kinder und ohne die so oft unerträgliche afrikanische Sonne, wie halte ich das denn nur aus? Diesmal kann ich nur aus zweiter Hand aus Afrika berichten, denn ich selbst bin schon lange in Europa und erhole mich von Malaria und Lungenentzündung, die mich leider gleichzeitig erwischten. So wurde ich ausgeflogen und lag dann in einem deutschen Krankenhaus. Ich danke an dieser Stelle für alle Besuche, Blumen, Geschenke und gute Wünsche!
‘Rundbrief von Katrin Rohde im Oktober 2007′ weiterlesen