Weberin
Ein Beruf, der einer Frau in Burkina Faso auch weit weg auf dem Land das Überleben sichert. Gewebt wird mit hier angebauter und natürlich gefärbter Baumwolle. Balboné Aishietta kann sich freuen, sie hat endlich Arbeit gefunden, die ihr gefällt. Einfach haben wir es nicht mit ihr, sie hat ihren eigenen Kopf und will sich oft nicht einordnen. Wie immer, sind wir voller Hoffnung, dass auch dieses Mädchen ihren guten Weg machen wird!
Seifenherstellung
Sankara Samiratou hatte es besonders schwer. Ihre Mutter ist mental behindert und nach dem Tode ihres Vaters war niemand für sie da. Umso wichtiger ist es für sie, in der gesicherten Gemeinschaft der Mädchen aufgehoben zu sein. Hier in Afrika sichert der Beruf der Seifenherstellung ein lebenslanges Einkommen. Die Grundlage dazu bildet die Karitébutter, einer der wenigen, natürlichen Reichtümer Burkina Fasos.
Serviererin
Sawadogo Rosalie ist Vollwaise und 14 Jahre alt. Sie gibt sich viel Mühe und arbeitet auch in der Schule gut mit und das, obwohl sie bis vor zwei Jahren noch nie ein Klassenzimmer von innen gesehen hat. In unserem Restaurant servieren wir von 8 Uhr bis 21 Uhr afrikanische und europäische Gerichte von sauberster Qualität. Die Auswahl ist nicht groß, aber sogar Europäer können dort unbesorgt essen. Das Restaurant bietet den Mädchen die Möglichkeit, später als Köchin oder Serviererin zu arbeiten.
Verkäuferin
„Wenn ich diese Dose Milch verkaufe, wie viel muss ich dann weglegen, um eine neue einkaufen zu können? Und habe ich wirklich das Wechselgeld richtig gezählt? Und wenn ich später einmal selber etwas herstelle und verkaufe, wie eröffne ich ein Konto bei der Sparkasse?“ Tapsoba Nina lernt die Sorgfalt im Umgang mit Geld im AMPO eigenen Laden. Sie ist 15 Jahre alt und war ein verlassenes Kind, ihre Mutter ist gestorben und der Vater hat sich nicht um sie gekümmert. Ab nächstes Jahr darf sie in die Abendschule gehen, darauf freut sie sich jetzt schon.
Köchin
Adama Diallou ist 9 Jahre alt und lebt mit ihrer Zwillingsschwester Awa seit einem Jahr bei uns. Ihre Mutter ist Bettlerin, die Kinder mussten über Jahre am Straßenrand schlafen und waren krank, als sie zu A.M.P.O. kamen. Heute gehen beide zur Schule, sie sind fröhliche, immer singende und hüpfende Mädchen geworden. Hier lernt Adama gerade Suppe zu kochen von der wunderbaren Mama Elisabeth, die mit den Mädchen wohnt und Tag und Nacht für sie da ist.
Krankenstation
Dembega Aminata und Tiemtoré Rasmata, beide Vollwaisen, gehören zu den ersten Mädchen, die A.M.P.O. vor fast sechs Jahren aufgenommen hat. Inzwischen sind es junge Damen, die in unserer Krankenstation als Helferinnen mitarbeiten. Sollten sie herausfinden, daß ihr Traumberuf Krankenschwester oder Ärztin ist, und ihre Schulnoten dafür ausreichen, wird A.M.P.O. ihre Ausbildung bezahlen. Eines Tages werden sie dann zurückkommen und in unserer Krankenstation ihre eigenen A.M.P.O.-Geschwister versorgen. Das ist unsere große Hoffnung!








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