Der neue Zivi Jonas stellt sich vor.

Hallo liebe Leserinnen und Leser

ich werde im September meinen ‚Anderen Dienst im Ausland‘ bei AMPO beginnen und möchte mich Ihnen kurz vorstellen:

Ich heiße Jonas Lanz und wurde am 22.09.1987 in Karlsruhe geboren, wo ich noch immer lebe. Nach dem Kindergarten besuchte und besuche ich die Freie Waldorfschule Karlsruhe, die ich voraussichtlich mit dem Abitur abschließen werde. Wenn ich so auf meine Kindheit zurückblicke, kann ich sagen, dass war ne super Zeit. Viel draußen in der Natur, viel unterwegs mit meinen Eltern, Bruder und Freunden, viel erlebt. Die Liebe zur Natur habe ich mir bis heute bewahrt, in meiner Freizeit bin ich meistens sportlich draußen unterwegs, sei es beim Klettern, Joggen, Ski-Touren, Volleyball, oder andren Aktivitäten. Allerdings verbringe ich ebenfalls viel Zeit mit lesen, auch Zeitunglesen.

Dieses Zeitunglesen ist sicherlich ein Grund für mein Interesse am Weltgeschehen, dass mich dann auch bewog, mich bei Sahel e.V. zu bewerben, mit dem Ziel, meinen Anderen Dienst im Ausland in Afrika zu vollbringen. Auf die Frage, warum Afrika, kann ich selbst nicht wirklich antworten, ich kann nur sagen, das mich dieser Kontinent mit all seinen schönen und schrecklichen Aspekten seit jeher fasziniert, obwohl ich noch nie selbst dort war. Neben dieser Faszination für das Unbekannte ist es auch der Wunsch zu helfen, der mich in die Welt treibt. Es ist mir natürlich klar, dass ich allein, ohne besondere Ausbildung und Erfahrung, die Welt nicht aus den Angeln heben kann, ich werde aber mein Bestes versuchen, auch im Hinblick auf meine spätere Berufswahl. Soviel zu mir, lesen sie nun meinen Bericht über das Vorbereitungswochenende.

Vom 23.03 bis zum 25.03 trafen sich nun fünf LeiterInnen, zehn PraktikantInnen, ein Säugling und ich als Zivi im „Haus der Jugend“ in Hillesheim. Hillesheim liegt fernab jeder ICE-Strecke, mitten in der Eifel, sodass bei manchen die Frage aufkam, warum ausgerechnet dieser Ort gewählt wurde. Zum einen steht hier das Haus der Jugend, eine preiswerte Unterkunft, allerdings ohne Duschen, was aber nicht weiter störte, zum andren lebt hier eine Leiterin, Claudia Blech, die auch die Mutter des vorgestellten Babys Samuel ist und daher in ihrer Reisefreiheit nur eingeschränkt agieren konnte.

Dennoch kamen alle mehr oder weniger pünktlich an und die Vorbereitung für Burkina Faso begann – mit Abendessen. Danach ging sie dann aber wirklich los, mit Gruppen-spielen zum Kennenlernen und verschiedenen Ansagen und Infos der Leiter. Das Ziel dieses Wochenende sollte sein, die PraktikantInnen und mich für die Arbeit bei AMPO und den Aufenthalt in Burkina Faso fit zu machen. Außerdem sollte zumindest offiziell noch einmal die Tauglichkeit der PraktikantInnen geprüft werden und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, doch noch „nein“ zu sagen, denn Katrin Rohde teilte uns in einer Mail mit, lieber ein „nein“ als ein lauwarmes „ja“, nur wer wirklich „ja“ sagen könne, der solle auch kommen. Somit hatte das Wochenende zwei Seiten. Vorbereitung auf der einen Seite und Prüfung auf der anderen.

Am Abend des ersten Tages stand noch eine Hillesheimer Spezialität auf dem Programm, die auch zum weiteren Kennenlernen diente, nämlich eine Kneipentour durch das rege Nachtleben des 2000 Seelen Dorfes. Trotz dieses kulturellen Höhepunkts unseres Aufenthaltes in Hillesheim waren die meisten am nächsten Morgen gut gelaunt und voller Tatendrang am Frühstückstisch, dementsprechend lief auch das Aufwärmen für das Tagesprogramm, was sich aus verschiedenen Spielen, Planungen, Fragen und Inforunden zusammensetzte. Am Abend dieses relativ anstrengenden Tages gab es dann noch den „Amponiken“, im Stil von „Wer wird Millionär“ wurde das erlangte Wissen über AMPO vertieft. Am Morgen des letzten Tages wurden noch letzte Unklarheiten beseitigt und die Gruppe löste sich allmählich auf.

Von meiner Seite kann ich sagen, dass mir diese Wochenende sehr viel Spaß gemacht hat und ich viele wichtige Infos und Anregungen bekam, die mir in Burkina Faso sicherlich hilfreich sein werden. Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, vor allem bei den Leitern, aber auch bei den anderen,es war ein tolles Wochenende.

Soweit einmal, die nächsten Berichte und Nachrichten werden Sie von mir aus Ouagadougou bekommen, allerdings erst ab September. Bis dahin wünsche ich ihnen eine schöne Zeit,

Jonas Lanz

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