Grußwort von Herrn Matthias Platzeck

Bei einer Veranstaltung in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin am 23.5.2011 wurde folgendes Grußwort von Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, übermittelt. An diesem Abend war Katrin Rohde eingeladen, aus Ihrem Buch „Mama Tenga – Mein afrikanisches Leben“ zu lesen.

Grußwort für eine Veranstaltung in der Landesvertretung am 23. Mai 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

Manfred Füger, Protokollchef des Landes Brandenburg, Katrin Rohde, Helga Exner Honorarkonsulin von Burkina Faso und Marco Grensing, Vorsitzender des Förderkreises Finowfurt (v.l.)
Manfred Füger, Protokollchef des Landes Brandenburg, Katrin Rohde, Helga Exner Honorarkonsulin von Burkina Faso und Marco Grensing, Vorsitzender des Förderkreises Finowfurt (v.l.)

schon vor einigen Jahren war Burkina Faso zu Gast in unserer Vertretung beim Bund in Berlin. Damals versetzten die Musiker aus diesem afrikanischen Land die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung in Bewegung und ließen die besondere Lebensfreude auf unserem Nachbarkontinent zum persönlichen Erlebnis werden.

Die Verfassung Brandenburgs sieht in Art. 2 vor, „die Zusammenarbeit mit anderen Völkern“ anzustreben. Es sind vor allem die vielen Initiativen, wie der Förderkreis Finowfurt, die dieses Ziel mit Leben erfüllen. Seit 15 Jahren betreibt der Förderkreis eine aktive Partnerschaft mit dem Dorf Dorossiamasso in Burkina Faso. Darüber werden Sie heute Abend mehr erfahren.

Katrin Rohde ist in Potsdam keine Unbekannte. Sie brach in Norddeutschland ihre Zelte ab und zog nach Burkina Faso, in dessen Hauptstadt sie zunächst ein Waisenhaus für Straßenkinder aufbaute. Heute ist das, was aus der Initiative von Frau Rohde wurde, ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Entwicklungshilfe. Aus ihrem „afrikanischen Leben“ werden Sie, sehr geehrte Gäste, heute Abend ebenso mehr erfahren.

Es zeigt sich, dass die Zusammenarbeit mit anderen Völkern nicht ausschließlich Sache der Regierungen ist – es kommt auch, und nicht zuletzt, auf die Begeisterungsfähigkeit, auf das ehrenamtliche Engagement einzelner Menschen an. Wenn dies heute Abend deutlich wird und den einen oder anderen von Ihnen ermutigt, sich zu engagieren, hat die Veranstaltung ihr Ziel erreicht. In der globalisierten Welt ist jeder der Nachbar des anderen – über Grenzen hinweg.

Ich wünsche Ihnen einen anregenden und schönen Abend in unserer Landesvertretung im Herzen Berlins.

Ihr
Matthias Platzeck
Potsdam, 8. April 2011

Beitrag weiterempfehlen