So ein herrlicher Besuch aus Bad Emstal!

Viel Freude hatte Christine Labudda aus Bad Emstal bei ihrem AMPO-Besuch

Katrin Rohde erzählt:

Wie immer freuten sich alle AMPO-Waisenkinder in Ouagadougou wieder über den Besuch von Christine Labudda, denn auch diesmal hinterließ sie viele Spuren bei uns in Westafrika. Sie war immer mittendrin, ob sie nun die vielen gestrickten Decken, Jäckchen und Mützen in der Krankenstation verteilte, ob sie mal schnell nebenbei ein neues Schweißgerät für unsere Rollstuhlwerkstatt kaufte, oder ob sie Spaß hatte, mit allen gemeinsam sich gegenseitig die Nasen zu bemalen – es ist eine Freude mit ihr!

Das ganze Jahr über sammelt sie Spenden, backt Kuchen, verkauft Schokolade, und dann packt sie ihren Koffer. Alle erkennen sie hier in den Einrichtungen von AMPO, denn sie besuchte ja schon oft die verschiedenen Einrichtungen, sei es auf der Lehrfarm, der Krankenstation, den Waisen- und Frauenhäusern. Diesmal verbrachte sie sogar einige Nächte im fernen Frauenhaus MIA-ALMA am Rande der Stadt, ohne elektrisches Licht, keine Kneipe nebenan, Wasser muss gepumpt werden, das Essen liegt auf afrikanischem Jugendherbergsniveau – trotzdem, sie hat es genossen, unsere liebe Frau Labudda. Mutig!

Handgestrickte Wolldecken wärmen Klein und Groß.

Ihr gesammeltes Geld gab sie diesmal für Ausbildung aus. Vier Waisenjungen werden in den nächsten Jahren davon profitieren, mit 6000 Euro werden die Ausbildungsgänge bezahlt. Ein zukünftiger Lehrer, ein Gymnasiallehrer, ein Krankenpfleger und ein Apothekenverkäufer sind glücklich, ihnen steht die Zukunft offen in ihrem eigenen Land, dort wo sie leben wollen. Ein großer Beitrag, denn andere schwimmen übers Mittelmeer, und das haben diese Jungen nun nicht mehr im Sinn.

Wir danken allen Spendern für ihr Vertrauen in Frau Christine Labudda. Sie tut genau das richtige: sehen; wo man vor Ort am besten helfen kann. Dafür eignen sich die AMPO-Projekte besonders, denn hier weiß man; dass alles Geld gut ankommt und am richtigen Platz verwendet wird.

Danke Christine Labudda, danke Bad Emstal!“

Das AMPO-Ausbildungsprogramm begleitet die über 18-jährigen ehemaligen Bewohner der Waisenhäuser von AMPO so lange, bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben und selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Das Team der Ausbildungsförderung unterstützt die Auszubildenden dabei finanziell, materiell und psychologisch. In Burkina Faso muss ein Auszubildender an den Betrieb oder die Schule monatliche Gebühren zahlen, erhält keine Vergütung und muss für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen. Dies ist oft eine große Hürde auf dem Weg zur Berufsausbildung und für viele Familien nicht leistbar.

Mit einer Ausbildungspatenschaft können sie junge Menschen gezielt unterstützen: Aktuell suchen wir für Auszubildende in medizinischen Berufen, Verwaltungsangestellte und verschiedenen handwerklichen Berufen noch Paten. Wenn Sie helfen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf (info@sahel.de oder Tel. 04522 / 789 885).

 

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