Monatsgeschichten aus AMPO

Waisenhäuser: In den Waisenhäusern gibt es Platz für 120 Kinder. Die Kinder bleiben bis sie volljährig sind, so dass jedes Jahr wieder die Anzahl der verfügbaren Plätze von der Anzahl der Abgänger abhängt.

Großfamilien oder Vormünder reichen das ganze Jahr über Anträge auf Plätze ein. Nach dieser Phase trifft sich das Bildungsteam und eine soziale Untersuchung der Lebensbedingungen der Familie und des Verhaltens des Kindes wird durchgeführt. Die Kinder werden nach Bedarf aufgenommen, zunächst mißhandelte und gefundene Kinder, dann Vollwaisen, dann Halbwaisen.

Später trifft sich das Bildungsteam mit dem Psychologen zusammen, um die zukünftigen AMPO-Kinder auszuwählen, wobei die Verletztbarkeit das Hauptkriterium ist. Die Familien (Onkeln, Schwestern etc.) oder der Vormund des Antrags und das Kind werden zu einem zweiten Gespräch zu AMPO eingeladen, danach entscheiden die Direktoren gemeinsam mit dem Erzeiherteam.

Fünf Jungen wurden im Jungenwaisenhaus angenommen, weitere Anfragen werden noch geprüft. Acht Mädchen wurden im Mädchenwaisenhaus begrüsst.

 


Ampo-Krankenstation: Am 24. September 2019 kam Frau Ouédraogo Nobila zu der AMPO-Krankenstation; das Sozialamt von Saaba, das etwa 15 km von AMPO entfernt liegt, hatte sie an uns verwiesen.

Als Witwe und Hausfrau lebt sie allein mit ihren Kindern, vom Sozialamt bekommt sie Hilfe für das Schulgeld ihrer Kinder. Allerdings wurde ihrer Tochter Djamila in diesem Jahr das Schulgeld verweigert, weil sie an einer eitrigen und schmerzhaften Infektion im rechten Auge leidet. Nobila hat zwar versucht sie im Krankenhaus behandeln zu lassen, aber aus Mangel an finanziellen Mitteln konnte sie die Rezepte nicht mehr begleichen. Ouédraogo Nobila und ihre Tochter Djamila kamen mit großer Hoffnung zu uns. Am selben Tag wurde Djamila untersucht und sie unterzog sich einer Augenoperation. Heute geht es Djamila gut und ihr Sehvermögen ist besser.

Ihre Mutter freut sich sehr, und sie bedankt sich bei dem gesamten Team der Krankenstation und vor allem den Gebern. Ohne ihre Hilfe hätte ihre Tochter das Augenlicht verlieren können. Und natürlich freut sich Djamila wieder zur Schule gehen zu können.

 


Ampo-PPFilles: Das Team von Cine Mobile führt dieses Jahr seine Sensibilisierungsaktivitäten in der Provinz Oubritenga durch; die ländliche Gemeinde Ourgou-Manega wurde hierfür ausgewählt.

Die Gemeinde von Ourgou-Manega liegt etwa 60 km nördlich von Ouagadougou und gehört zu den sieben Gemeinden der Provinz Oubritenga. Sie hat 30 Dörfer mit einer geschätzten Bevölkerung von 21.487 Einwohnern. 10 Dörfer dieser Gemeinde wurden vom Gemeinderat für die Durchführung der Aktivitäten von September 2019 bis Juli 2020 identifiziert.

Im September haben wir das Projekt in den 10 Dörfern vorgestellt und die Erlaubnis bekommen, die Sensibilisierungsaktivitäten durchzuführen.

Wir wurden von dem herzlichen Empfang der Menschen tief bewegt; sie haben alle ihre Landaktivitäten unterbrochen, um uns zuzuhören.

Alle von uns getroffenen Behörden haben uns ihre Bereitschaft versichert, AMPO/CINE MOBILE bei der Durchführung der Aktivitäten zu unterstützen.

 


Ampo Mia-Alma: Psst!! Hinter den Kulissen geht etwas vor sich. Nächstes Jahr feiert AMPO sein Bestehen, 25. Jahre! Eine Modenschau wird in den Schneiderwerkstätten vorbereitet. Die Mädchen bei Mia/ Alma freuen sich, an einem so grossen Event beteiligt zu sein. Schöne Stoffe, Scheren, Fäden, die Mädchen werden ihre Geschicklichkeit und… Supermodeltalente zur Geltung bringen. Hier eine kleine Vorschau!!!

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